NFL-Teams lehnen Minderheiten-Regel ab

Sportinformationsdienst
Sport1

Die Klubs der NFL haben sich gegen die jüngst vorgeschlagene Minderheiten-Regel bei der Besetzung von Führungspositionen ausgesprochen.

Diese hatte vorgesehen, Franchises mit besseren Picks in späten Runden des jährlichen Drafts zu belohnen, wenn diese einen Angehörigen einer Minderheit zum General Manager oder Head Coach ernennen.

Die Teambesitzer votierten in einer Telefonkonferenz gegen einen entsprechenden Antrag, der zuvor kontrovers diskutiert worden war.

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Nur zwei General Manager gehören Minderheiten an

Hintergrund ist die derzeitige Besetzung der Führungsebenen der NFL-Klubs: Rund 70 Prozent der Spieler in der NFL sind zwar Afro-Amerikaner, aber nur zwei General Manager und vier Head Coaches gehören Minderheiten an.

Allerdings beschlossen die Teambesitzer die bereits bestehende "Rooney-Regel", welche das Einladen von Minderheiten zu Bewerbungsgesprächen vorschreibt, zu modifizieren. So sind Teams zukünftig verpflichtet, nicht mehr nur einen externen Kandidaten von Minderheiten für freie Trainerpositionen zu interviewen, sondern zwei.

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Bei der Besetzung eines Coordinator-Postens oder der Stelle des General Managers muss mindestens ein Angehöriger einer Minderheit eingeladen werden.

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