NFL-Ticker: Packers-Star spricht über Zukunft

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Der NFL-Draft ist gelaufen und auch Tom Brady hat mit den Tampa Bay Buccaneers ein neues Team gefunden.

Dennoch buhlen auch weiterhin große Namen um einen neuen Vertrag. Wer wechselt wohin?

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Die Top-Meldungen aus der NFL im Überblick:

  • Packers-Star will für immer bleiben

  • 49ers locken Tight End mit Rekordvertrag

  • Skandalprofi Brown zurück in die NFL?

+++ Packers-Star will für immer bleiben +++

In der vergangenen NFL-Saison gelangen Running Back Aaron Jones im Trikot der Green Bay Packers sage und schreibe 19 Touchdowns. Zusammen mit Panthers-Star Christian McCaffrey die meisten aller NFL-Profis.

Nun hat Jones angekündigt, lebenslang in Green Bay bleiben zu wollen, wenn möglich. "Nur weil gerade über einen neuen Vertrag für mich verhandelt wird, ändert das nichts. Ich werde genau so motiviert und mit voller Power weiterarbeiten. Ich vertraue meinen Agenten und den Packers. Ich würde es lieben, für immer bei den Packers zu bleiben. Das ist meine Meinung", sagte der 25-Jährige in einer Telefonkonferenz mit Journalisten.

Der Running Back geht kommende Saison in das letzte Jahr seines Rookie-Vertrages. Laut ESPN haben bereits Gespräche über eine Vertragsverlängerung stattgefunden. 

+++ 49ers locken Tight End mit Rekordvertrag +++

Gibt es in der NFL bald den nächsten Rekordvertrag?

Laut Informationen von NBC Sports wollen die San Francisco 49ers den im nächsten Jahr auslaufenden Vertrag ihres Tight Ends George Kittle unbedingt verlängern und ihm zwischen 12,5 und 15 Millionen US-Dollar bieten. Gelingt dieser Deal, wäre Kittle der bestbezahlte Tight End in der NFL.

In diesem Jahr liegen mit Zach Ertz, Travis Kelce, Hunter Henry und Rob Gronkowski nur vier Tight Ends mit ihrem Cap Hit über zehn Millionen, Eagles-Star Ertz steht mit 12,4 Millionen an der Spitze.


Die 49ers hatten Kittle 2017 in der fünften Runde gedraftet. Innerhalb kürzester Zeit hat er sich zu einem der wichtigsten Spieler im Team von Head Coach Kyle Shanahan entwickelt. So brach er bereits in seiner zweiten Saison den Rekord für den größten Raumgewinn eines Tight Ends innerhalb einer Saison.

+++ Skandalprofi Brown zurück in die NFL? +++

Erhält Antonio Brown eine neue Chance in der NFL?

Wie John Clayton von ESPN Radio berichtet, sind die Seattle Seahawks am Wide Receiver interessiert.

Der 31-Jährige wurde kurz nach seiner Unterschrift bei den New England Patriots und nach einer Reihe von Skandalen im vergangenen September entlassen und wartet seither auf ein neues Team. Zuletzt versuchte er mit einer Entschuldigungstour seinen Ruf zu retten.

Seahawks-Quarterback Russell Wilson soll sich nun für eine Verpflichtung des umstrittenen Profis ausgesprochen haben, um die relativ dünn besetzte Offensive Seattles aufzurüsten. Auch Wilsons Backup Geno Smith, der erst kürzlich einen neuen Vertrag unterschrieben hat, soll eine Zukunft mit Brown befürworten.


Allerdings soll eine Entscheidung frühestens Ende Juli oder August fallen, berichtet ESPN - falls General Manager John Schneider überhaupt mit Brown zusammenarbeiten will.

Auch Josh Gordon, der 2019 fünf Mal für die Seahawks spielte und dann wegen der Einnahme leistungssteigernder Mittel gesperrt wurde, soll wieder ein Thema in Seattle sein, falls die Sperre aufgehoben wird.

Beide Spieler wären allerdings riskante Optionen: Brown steht weiterhin unter Beobachtung der NFL, Gordon hat seit acht Jahren wegen Suchtproblemen keine komplette Saison mehr absolviert und wurde seit 2018 zweimal getradet.

+++ Seahawks greifen bei erfahrenem Running Back zu +++

Die Seattle Seahawks und Running Back Carlos Hyde, der 2019 für die Houston Texans auflief, haben sich auf einen Einjahresvertrag geeinigt. ESPN beruft sich diesbezüglich auf eine nicht näher genannte Quelle.

In der vergangenen Saison stehen für Hyde sechs Touchdowns und einen Karrierehöchstwert von 1.070 Yards bei 245 Läufen zu Buche. Bei den Seahawks herrschte in der Defensive Bedarf, nachdem Chris Carson (Hüfte) und Rashaad Penny (Kreuzbandriss) bis zum Saisonstart ausfallen. Hyde bringt die gewünschte Erfahrung und Zuverlässigkeit mit: Er bestritt alle 16 Spiele im Vorjahr.

Für Hyde ist es der vierte Wechsel in vier Jahren. Vor seiner Station in Texas spielte er für die San Francisco 49ers (2014 bis 2017), die Cleveland Browns und die Jacksonville Jaguars (jeweils 2018).

+++ Ex-Champion findet offenbar neues Team +++

Der frühere Super-Bowl-Sieger Joe Flacco hat nach seiner Entlassung bei den Denver Broncos Mitte März offenbar eine neue Heimat gefunden. 

Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, schließt sich der Quarterback für ein Jahr den New York Jets an. Dort soll der 35-Jährige ein Grundgehalt in Höhe von 1,5 Millionen Dollar (rund 1,38 Millionen Euro) erhalten.

Flacco war von den Broncos vor die Tür gesetzt worden, nachdem er durch einen Medizincheck gefallen war. Aufgrund einer Nackenverletzung hatte er in der vergangenen Saison nur acht Spiele für das Team aus Colorado absolviert. Seinen größten Erfolg feierte Flacco im Jahr 2013, als er die Baltimore Ravens zum Sieg im Super Bowl führte.

+++ NFL-Rekord winkt! Jets verpflichten Bell-Ersatz +++

Running Back Frank Gore hat noch immer nicht genug. Mit 36 Jahren unterschreibt das NFL-Urgestein bei den New York Jets einen neuen Einjahresvertrag. Das bestätigte sein Agent gegenüber NFL-Network

Bei den Jets soll Gore vor allem den hoch bezahlten Le'Veon Bell entlasten. Er gilt als einer der zuverlässigsten Running Backs in der NFL-Geschichte. Mit insgesamt 15.347 Rushing Yards belegt er in der ewigen Bestenliste hinter Walter Payton (16.726) und Emmeth Smith (18.355) Platz drei.


Einen Rekord könnte sich Gore bereits in der kommenden Saison schnappen: Zusammen mit Smith steht er bei 226 NFL-Einsätzen. Das bedeutet auf seiner Position die geteilte Spitze im All Time NFL-Ranking. Sollte der langjährige San Francisco 49er in der kommenden Saison von den Jets eingesetzt werden, gehört ihm dieser Rekord alleine. 

Der Ballträger lief vergangene Spielzeit für die Buffalo Bills auf, zuvor spielte er ein Jahr lang für die Miami Dolphins. Damit läuft er im dritten Jahr in Folge für ein anderes Team der NFC East auf. Am 14. Mai wird Gore 37 Jahre alt - für einen Running-Back ein biblisches Alter. 

+++ Lynch denkt an Seahawks-Rückkehr +++

Marshawn Lynch könnte auch in der kommenden NFL-Saison für die Seattle Seahawks auflaufen.

Der Free Agent bestätigte, dass sein Berater mit den Seahawks Gespräche führe. "Es ist immer ein 'Erwarte das Unerwartete'. Aber alles, was ich bisher weiß, ist, es nicht auszuplaudern. Mein Berater hat mit den Seahawks gesprochen, also werden wir sehen, was passiert. Wenn es funktioniert und ich wieder dorthin gehe, ist das so. Und wenn nicht...ich bin in guter Form. Ich habe also nicht viele Sorgen", sagte Lynch bei Sportscenter.

Der 34-Jährige war Ende der vergangenen Saison zum zweiten Mal aus dem Ruhestand zurückgekehrt und hatte in drei Spielen für Seattle 67 Yards bei 30 Runs gemacht, dabei gelangen ihm vier Touchdowns. Zuvor war er 14 Monate ohne Einsatz gewesen.

Die Seahawks denken laut ESPN darüber nach, neben Starter Chris Carson und Rashaad Penny einen routinierten Running Back zu verpflichten. Das Duo zog sich in der vergangenen Saison Verletzungen zu, Penny könnte nach einer Knie-OP sogar den Saisonstart verpassen.

"Beastmode" Lynch, 2013 Super-Bowl-Champion, würde für eine Unterschrift mindestens das Grundgehalt von 1,05 Millionen Dollar kassieren.

Der Superstar hatte zuletzt in seiner Heimatstadt Oakland Masken mit dem "Beastmode"-Design verteilt, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen.

+++ Letztes Packers-Jahr für Rodgers? +++

Aaron Rodgers könnte die Green Bay Packers eher als gedacht verlassen. Zwar schloss der Quarterback 2018 einen Vier-Jahres-Deal mit der Franchise ab. Jedoch spekuliert NBC Sports jetzt über einen verfrühten Abgang nach der kommenden Saison.

Hintergrund: 2020 steigt Rodgers' Gehalt auf rund 31,5 Millionen US-Dollar, die dem Cap Hit der Packers zur Last fallen, zusammengesetzt aus dem Unterschriften- sowie einem weiteren Bonus. Ein Jahr später steigt es auf 36,3 Millionen. Sprich: Bei einem Trade des Quarterbacks würden sich die Packers vier Millionen Dollar im Roster sparen. Insgesamt hätten sie dann 22 Millionen Dollar für den weiteren Umbruch zur Verfügung.

Allerdings könnte sich die Franchise diese üppige Summe leisten, obwohl sie im April mit Jordan Love den Rodgers-Nachfolger im NFL-Draft gezogen haben - zum Missfallen der Superstars, der sich einen Receiver gewünscht hatte.

Durch das Liga-Abkommen mit der Spielergewerkschaft bekommt Love als 27. gedrafteter Profi ein verhältnismäßig geringes Gehalt. Geld, das für Rodgers geblockt werden würde. Spätestens 2022 wäre Schluss für den heute 36-jährigen Rodgers, mit dem die Packers 2011 den Super Bowl gewannen. Mehr als der Division-Sieg sprang in der Folge dann allerdings nicht mehr heraus.


+++ Überraschender Wechsel: Dalton zu den Cowboys +++

Quarterback Andy Dalton hat nur zwei Tage nach seiner Entlassung bei den Cincinnati Bengals ein neues Team gefunden.

Nachdem zuletzt eher New England und Jacksonville als Teams ohne Quarterback-Star gehandelt worden waren, geht der 32-Jährige in seine texanische Heimat zu den Dallas Cowboys. Er soll einen Einjahresvertrag mit einem Grundgehalt von 3 Millionen Dollar erhalten.

Dalton musste nach neun Jahren als Starter bei den Bengals dem im Draft an Position eins ausgewählten Joe Burrow weichen. Auch bei den Cowboys wird er allerdings höchstwahrscheinlich nicht über die Rolle des Ersatzspielers hinauskommen, Stammkraft Dak Prescott wurde in vier Jahren zweimal für den Pro Bowl nominiert, allerdings pokert er aktuell mit den Cowboys um einen neuen Vertrag.

Das Team hält ihn für 2020 zunächst mit dem Franchise Tag für 31,4 Millionen Dollar, bis zum 15. Juli haben beide Seiten Zeit, einen neuen Deal auszuhandeln - sonst wäre Prescott nach der kommenden Saison wieder Free Agent.

Dalton hält in Cincinnati den Vereinsrekord für die meisten Touchdownpässe und ist Zweiter in der internen Rangliste der meistgeworfenen Yards.

+++ Bears lassen Option auf Trubisky verstreichen +++

Die Chicago Bears haben nicht überraschend die Option auf Vertragsverlängerung für ihren bisherigen Quarterback-Starter Mitch Trubisky verstreichen lassen. Trubisky war 2017 an der zweiten Stelle im Draft ausgewählt worden und sollte der neue Star der traditionsreichen Franchise werden. Er konnte die Erwartungen allerdings nur selten erfüllen. 

In der vergangenen Saison war er nach Total Quarterback Rating nur 28., nach Touchdown-Pässen 27. und gar nur 32. bei Yards pro Passversuch. Auch deshalb holte Chicago im Frühjahr Nick Foles per Trade aus Jacksonville - es soll ein offener Zweikampf um den Startplatz werden. Trubisky steht nun allerdings nur noch die kommende Saison unter Vertrag, die 24 Millionen Dollar für 2021 waren den Bears deutlich zu viel. Eine Trennung ist wahrscheinlich.


+++ Fix: Winston zu den Saints +++

Quarterback Jameis Winston setzt seine Karriere in der NFL bei den New Orleans Saints fort. Der Top-Pick im Draft 2015, dessen Platz als Spielmacher der Tampa Bay Buccaneers zuletzt Superstar Tom Brady übernommen hatte, erhält einen Einjahresvertrag. Das gab das Team bekannt.Winston (26), der bis zum Ende der abgelaufenen Saison an die Bucs gebunden war, rückt damit nach fünf NFL-Jahren erstmals ins zweite Glied. In New Orleans wird er Ersatzmann von Routinier Drew Brees (41) und löst Teddy Bridgewater (27) ab, neue Nummer eins der Carolina Panthers."Ich wollte nicht an mein Ego und nicht ans Geld denken, sondern an meine Familie und meine Karriere", kommentierte Winston den Schritt. "Er hat eine Menge Talent und eine große Zukunft vor sich", sagte Brees.

+++ Patriots verpflichten zwei potenzielle Brady-Nachfolger +++

Nachdem sie sich beim Draft noch gegen einen neuen Quarterback entschieden hatten, haben die New England Patriots nun wohl doch zwei potenzielle Nachfolger für Tom Brady unter Vertrag genommen.

Wie mehrere US-Medien berichteten einigte sich das erfolgreichste NFL-Team des vergangenen Jahrzehnts mit den Footballern Brian Lewerke und J`Mar Smith auf eine Zusammenarbeit. Lewerke kommt von der Michigan State University, Smith spielte zuletzt für Louisiana Tech am College. Gemeinsam mit dem bereits vor einem Jahr verpflichteten Jarrett Stidham und Rückkehrer Brian Hoyer hätten die Patriots damit nun insgesamt vier Quarterbacks im Kader.

+++ Brady-Vorgänger heuert bei den Saints an +++

Nächste Überraschung in der NFL. Wie Yahoo Sports berichtet, soll Quarterback Jameis Winston einen Vertrag bei den New Orleans Saints unterschreiben und in der kommenden Saison als Backup von Drew Brees agieren. 

Demnach handelt es sich um einen Kontrakt über ein Jahr, genaue Details sind noch nicht bekannt. Bei den Saints tritt Winston die Nachfolge von Teddy Bridgewater an, der Cam Newton bei den Carolin Panthers abgelöst hatte. 

Ob Winston, der zuletzt neben 30 Touchdowns auch 30 Interceptions produzierte, definitiv als Nummer zwei agieren wird, ist aber noch nicht sicher. Mit Taysom Hill steht 2020 ein weiterer Spielmacher im Saints-Kader.

Jameis Winston spielte mehrere Jahre lang für die Tampa Bay Buccaneers, wurde dort aber von Superstar Tom Brady verdrängt.

+++ Deutscher schafft Sprung in die NFL +++

Die Las Vegas Raiders haben den deutschen Kicker Dominik Eberle unter Vertrag genommen. Der Nürnberger kann sich nun im Training für einen Platz im endgültigen Kader empfehlen. Bislang haben die Raiders in Daniel Carlson lediglich einen Kicker im Aufgebot. "Ich bin dankbar für die Möglichkeit und stolz, ein Teil der Raiders-Nation zu sein" schrieb Eberle, der im Draft nicht gezogen wurde, bei Twitter.

Der gebürtige Nürnberger spielte seit 2016 für die Utah State Aggies und brach dort gleich acht Rekorde. Unter anderem erzielte er 167 Extrapunkte, verpasste keinen einzigen Extrapunkt-Versuch, erzielte 64 Field Goals, holte in seiner College-Karriere insgesamt 359 Punkte und machte im Schnitt 8,64 Zähler pro Spiel.

Sein Studium an der Utah-State-Universität beendete Eberle im Herbst 2019 mit einem Abschluss in "International Business" und Marketing.

+++ NFL-Star nach Streitereien getradet +++

Die Schlammschlacht hat ein Ende.

Wie die Washington Redskins mitteilten, wird Offensive Tackle Trent Williams zu den San Francisco 49ers getradet. Im Gegenzug erhält das Team von Headcoach Ron Rivera einen Fünftrundenpick beim diesjährigen Draft und einen Drittrundenpick beim Draft 2021.

Für die 49ers macht der Draft mehr als nur Sinn. Weil Offensive Tackle Joe Staley aufgrund gesundheitlicher Probleme seinen Rücktritt verkündet hat, war das Team um Quarterback Jimmy Garoppolo auf der Suche nach einem Nachfolger und hat diesen nun gefunden.

nd auch für die Redskins ist der Trade ein Glücksgriff. Das Team ist Williams nicht nur auf der Gehaltsliste losgeworden, die monatelangen Streitigkeiten haben nun ein Ende.

Bereits im vergangenen Juni versuchte Williams bei den Skins einen Trade oder eine Entlassung zu erwirken. Der Spieler selbst erklärte dies mit einer unzureichenden medizinischen Behandlung aufgrund eines krebsartigen Geschwulstes auf der Kopfhaut. Das Team wiederum machte den Wunsch des Spielers nach einem neuen Vertrag für die Streitigkeiten verantwortlich.

+++ Hammer! Gronkowski wechselt zu Brady +++

Das Hammer-Comeback ist offiziell! Superstar Rob Gronkowski (30) kehrt nach einer Saison Pause in die NFL zurück.

Der ehemamlige Tight End der New England Patriots folgt zur neuen Spielzeit seinem langjährigen Teamkollegen und Star-Quarterback Tom Brady zu den Tampa Bay Buccaneers.

Dies gaben die Bucs am Dienstagabend offiziell bekannt. "Gronk" und Brady haben mit den Patriots gemeinsam drei Super-Bowl-Siege gefeiert.

Die NFL-Rechte des 30-Jährigen lagen nach wie vor bei den Pats, die Tight End Gronk und einen Siebtrundenpick nach Florida schicken und dafür einen Viertrundenpick im ab Donnerstag stattfindenden Draft erhalten.

Zuletzt hatte sich der Exzentriker Gronkowski unter anderem bei der Show "The Masked Singer" und in der Wrestling-Liga WWE versucht, gewann sogar einen Titel bei WrestleMania 36. Der sich andeutende Wechsel in die Showkampf-Branche scheint nun aber erstmal aufgeschoben.


+++ Trade-Forderung wird zur Schlammschlacht +++

Yannick Ngakoue lässt nicht locker. Nachdem der Defensive End der Jacksonville Jaguars schon vor ein paar Tagen per Tweet auf einen Abschied von den Jaguars gedrängt hatte, wird er nun noch deutlicher - und persönlich.

"Lassen wir die Welt die Wahrheit wissen", wandte sich der 25-Jährige über Twitter direkt an Tony Khan, den Co-Eigentümer der Jags. "Wir hatten eine Diskussion darüber, dass das Spiel gegen die Chargers mein letztes gewesen war. Jetzt wollen Sie sich durch die Hintertür schleichen und reagieren nicht mehr auf meine Anrufe. Sie verzogener..."

Ngakoue, der zu den besten Pass Rushern der NFL gehört, will schon seit Anfang des Jahres Jacksonville verlassen. Doch die Jags bei ihm den Franchise Tag gezogen und ihn damit noch eine weitere Saison an sich gebunden.

Khan antworte übrigens auf Ngakoues Anschuldigungen. "Ich verstecke mich nicht. Ich befinde mich lediglich in Isolation, um mich auf den Draft vorzubereiten. Ich war sogar ziemlich aktiv auf Social Media. Aber das konnten Sie nicht mitbekommen, weil Sie mich ja (schon wieder) entfolgt haben." Später legte er sogar noch nach: "Wenn sie mich per Twitter beleidigen, werden sie nicht schneller getradet."


+++ Jaguars-Star fordert Cam Newton +++

Cam Newton hat nach seiner Entlassung bei den Carolina Panthers noch immer kein neues Team gefunden.

Running Back Leonard Fournette hätte da eine Idee: er würde den Star-Quarterback gerne bei seinen Jacksonville Jaguars sehen. "Cam war im Super Bowl, er ist ein toller Kerl. Ich kenne ihn ein bisschen, das hat auch nichts mit mangelndem Respekt (gegenüber Spielmacher Gardner Minshew, Anm. der Red.) zu tun. Ich will nur, dass wir als Team das bestmögliche herausholen. Konkurrenzkampf sorgt bei jedem einzelnen für die beste Leistung", sagte Fournette bei ESPN.

Nach dem Trade von Nick Foles nach Chicago haben die Jags aktuell in Minshew nur einen Spielmacher mit Spielerfahrung im Kader. Coach Doug Marrone hat zuletzt häufiger betont, man wolle noch einen Quarterback verpflichten. Einen Rookie mit den Draftpicks neun oder 20 wäre allerdings auch möglich.

+++ Superstar für die Vikings? +++

Die Minnesota Vikings haben ihren Top-Receiver nach Buffalo geschickt, könnten aber nun mit einem Superstar nachlegen. Der New Yorker Radisoender WFAN berichtet, dass mit den Cleveland Browns über einen Trade für Odell Beckham Jr. gesprochen wird. Dabei soll das Paket einen Zweitrundenpick und eine fünfte Runde 2021 umfassen.

OBJ war erst 2019 von den New York Giants nach Cleveland gewechselt, sei aber dort mit Quarterback Baker Mayfield und dem Management nicht glücklich. Ob wirklich etwas dran ist, bleibt aktuell unklar. Warum sollte man Diggs traden und dann eine teurere, ältere und wesentlich größere Diva holen? Sportlich würde es Sinn machen.

+++ Nächster Rekorddeal in der NFL +++

Einen Tag nach der Vertragsverlängerung von Christian McCaffrey bei den Carolina Panthers, die den Running Back mit einem Jahresgehalt von 16 Millionen Dollar zum höchstbezahlten Spieler auf seiner Position macht, ist der nächste Rekorddeal fix.

Wie ESPN und das NFL Network berichten, haben die Los Angeles Chargers bei Hunter Henry den Franchise Tag aktiviert. Damit verdient der 25-Jährige im kommenden Jahr 10,6 Millionen Dollar, so viel wie kein anderer Tight End in der NFL.

Bis zur Deadline am 15. Juli können beide Seiten nun über eine Verlängerung über die kommende Saison hinaus verhandeln.

Henry wurde 2016 als Zweitrundenpick im Draft von den Chargers ausgewählt. In der vergangenen Saison fing er 55 Pässe für 652 Yards - beides Karrierebestmarken - sowie fünf Touchdowns.

Allerdings hat Henry in den vergangenen zwei Jahren bereits Verletzungen an beiden Knien erlitten, die 2018er-Saison verpasste er wegen eines Kreuzbandrisses komplett.

+++ Rams traden Topstar Cooks +++

Nach Todd Gurley (Atlanta Falcons) verlieren die Los Angeles Rams den nächsten Topstar.

Wie ESPN vermeldet, wird Wide Receiver Brandin Cooks zu den Houston Texans getradet. Im Gegenzug erhalten die Rams einen Zweitrunden-Draftpick für dieses Jahr (Nr. 57) und einen Viertrunden-Pick im Jahr 2022.

Cooks spielte seit 2018 für die Rams und kam dabei auf 122 Receptions (1787 Yards) sowie sieben Touchdowns. Bei den Rams unterschrieb er damals einen Fünfjahresvertrag in Höhe von 81 Millionen Dollar.

Nach einer starken ersten Saison mitsamt Einzug in den Super Bowl baute der 26-Jährige in der 2019er-Saison auch aufgrund von Fehlzeiten wegen einer Gehirnerschütterung ab.

Bei den Texans ersetzt der Receiver den abgewanderten Superstar DeAndre Hopkins, der per Trade mit Running Back David Johnson zu den Arizona Cardinals ging.

Cooks spielte bislang sieben Jahre in der NFL und schaffte sowohl bei den Rams als auch bei den New Orleans Saints und den New England Patriots Saisons mit über 1000 Receiving Yards.


+++ Cowboys holen Bad Boy aus der Rente +++

Im Endspurt der Free Agency sorgen die Dallas Cowboys für einen Paukenschlag.

Die Texaner verhelfen Defensive End Aldon Smith zu einem Comeback in der NFL. Nach Informationen von ESPN statten die Cowboys den 30-Jährigen mit einem Einjahresvertrag über vier Millionen Dollar aus.

Smith geriet während seiner Karriere schon häufiger mit dem Gesetz in Konflikt, unter anderem wegen Drogenmissbrauchs und unerlaubtem Waffenbesitz. Nach seiner Sperre im Jahr 2015 hatte er kein Spiel mehr bestritten.

Auf Instagram postete er ein Foto, auf dem er seinen Vertrag unterschreibt. Seine Worte dazu: "Das Leben ist gut. Ich bin dankbar. Ich bin ein Cowboy."

+++ Lachnummer holt Super-Bowl-Champion +++

Über Jahre hinweg waren die Cleveland Browns die Lachnummer der NFL, mit der Ankunft von Superstar Odell Beckham jr. im Sommer und dem jungen Quarterback Baker Mayfield sollte eigentlich alles besser werden - mit einer Bilanz von 6-10 wurden die Playoffs aber auch letzte Saison verpasst.

Jetzt rüsten die Browns nach. Star-Tight-End Austin Hooper kam aus Atlanta und ist mit 42 Millionen Dollar für vier Jahre der bestbezahlte Tight End der Liga. Und jetzt kommt für die Defense noch ein Super-Bowl-Sieger.

Quarterback-Jäger Adrian Clayborn unterschreibt für zwei Jahre (5,75 Millionen Dollar Gehalt) in Cleveland. Der Defensive End holte 2018 mit den New England Patriots den Titel, zuletzt spielte er wie Hooper ebenfalls für die Atlanta Falcons.

In 15 Spielen verbuchte er vier Quarterback-Sacks und provozierte zudem zwei Fumbles.

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