NFL: Tipps Week 16: Bengals gewinnen Draft-Bowl - Pats die Division

Zeit der ersten Entscheidungen in der NFL! Die Bengals können den Nummer-1-Pick eintüten, die Patriots und Cowboys ihre Division gewinnen. SPOX -Redakteur Adrian Franke tippt alle Week-16-Partien.
Zeit der ersten Entscheidungen in der NFL! Die Bengals können den Nummer-1-Pick eintüten, die Patriots und Cowboys ihre Division gewinnen. SPOX -Redakteur Adrian Franke tippt alle Week-16-Partien.

Zeit der ersten Entscheidungen in der NFL! Die Bengals können den Nummer-1-Pick eintüten, die Patriots und Cowboys ihre Division gewinnen. SPOX-Redakteur Adrian Franke tippt alle Week-16-Partien.

Seite 1: Ravens marschieren weiter, Niners gewinnen - Pats gewinnen Division

NFL Predictions Week 16

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Tampa Bay Buccaneers (7-7) - Houston Texans (9-5) (Sa., 19 Uhr )

Kein Mike Evans, kein Chris Godwin - der stets unterhaltsamen Buccaneers-Offense gehen die Haupt-Entertainer aus. Bleibt Jameis Winston, mit der wöchentlichen Frage: Wie viele Big Plays und wie viele Turnover liefert Winston? Gegen diese Texans-Secondary wäre ein Shootout absolut zu erwarten - wäre Tampa in Topbesetzung. So muss man einige Yards und Punkte abziehen, während Houston, solange das Wide-Receiver-Trio komplett ist, jederzeit selbst zu explosiven Plays in der Lage ist. Die beste Chance für Tampa: Mit dem Pass-Rush der Offensive Line der Texans zusetzen sowie es ausnutzen, dass Watson den Ball gerne mal länger hält. Dass die Bucs den Run stoppen können, ist längst bekannt und sollte auch gegen das vergleichsweise effiziente Texans-Run-Game zutreffen.

Tipp: Buccaneers vs. Texans 24:30.

New England Patriots (11-3) - Buffalo Bills (10-4) (Sa., 22.30 Uhr )

Defensives, defensives Spiel - in dem die Patriots einen weiteren Division-Titel perfekt machen könnten. Doch dieses Patriots-Team fühlt sich nicht an wie die Patriots-Teams der vergangenen Jahre. Es fühlt sich nicht nach der Art Team an, das plötzlich einen Schalter umlegt und offensiv ein anderes Gesicht zeigt - dafür sind es zu viele einzelne Fragezeichen. Jetzt wartet eine der unangenehmsten Defenses der Liga: Buffalo sollte die Patriots-Receiver weitestgehend ausschalten und die Line of Scrimmage aggressiv spielen können. Haben die Patriots dann Antworten? Umgekehrt gilt aber natürlich der gleiche Ansatz: Die Patriots haben eine herausragende Pass-Defense mit DPOY-Kandidat Stephon Gilmore vorneweg. Kann Buffalo den Ball laufen? Hier waren die Pats häufiger mal anfällig. Kann New England hier die Löcher stopfen, wird es darauf ankommen, welcher Quarterback mehr gravierende Fehler macht.

Tipp: Patriots vs. Bills 16:13.

San Francisco 49ers (11-3) - Los Angeles Rams (8-6) (So., 2.15 Uhr )

Unnötige Niederlage gegen Atlanta - die im Endeffekt auf das Seeding gar nicht so dramatische Auswirkungen haben könnte. Gewinnen die 49ers ihre beiden ausstehenden Spiele, sind sie Division-Sieger und Nummer-1-Seed. Das jedoch sind keine Selbstläufer, mit den Rams und den Seahawks vor der Brust. L.A. hatte einen kompletten Reinfall in Dallas; gelingt es San Francisco, die Line of Scrimmage zu kontrollieren - wie es Dallas gemacht hat und wie es San Francisco im ersten Aufeinandertreffen extrem eindrucksvoll gemacht hat -, dann gibt es nicht viel Hoffnung für die Rams. Ich erwarte ein engeres Spiel als im Hinspiel, in dem die Rams den Ball besser passen können als bei der deutlichen Niederlage vor einigen Wochen und in dem Los Angeles auch defensiv den 49ers mehr Probleme bereitet. Kann Garoppolo dann das Falcons-Spiel schnell abhaken?

Tipp: 49ers vs. Rams 23:17.

Atlanta Falcons (5-9) - Jacksonville Jaguars (5-9) (So., 19 Uhr)

Ein weiterer guter Auftritt der Falcons in San Francisco; die Falcons spielen seit der Bye Week deutlich besser als in der ersten Saisonhälfte und die Leader des Teams machten zuletzt auch mehrfach klar, dass man alles dafür tut, dass Dan Quinn seinen Job behält. Ein Sieg gegen die Jaguars wäre ein weiterer Schritt dahin, und Atlanta hat gegen die 49ers gezeigt, dass man auch ohne Calvin Ridley Big Plays im Passspiel anbringen kann. Vor allem aber sollten die Falcons gegen eine der anfälligsten Run-Defenses der Liga den Ball laufen können, ähnlich wie gegen Carolina vor zwei Wochen. Und die Jags? Minshew spielte gegen Oakland unter dem Strich eine gute Partie mit konstanter Production Underneath und einzelnen Big Plays. Die sollte es auch gegen eine Falcons-Defense ohne Desmond Trufant und ohne Takk McKinley geben.

Tipp: Falcons vs. Jaguars 27:24.

Cleveland Browns (6-8) - Baltimore Ravens (12-2) (So., 19 Uhr )

Die Browns sind neben den Chiefs das einzige Team, das die Ravens bisher schlagen konnte - Cleveland erzielte damals 40 Punkte in Baltimore. Das ist eine gefühlte Ewigkeit her, und wenn man die Entwicklung beider Teams seit jenem Woche-4-Spiel betrachtet, trügt dieses Gefühl auch nicht. Die Ravens haben sich seither gerade defensiv massiv verbessert, sind deutlich komplexer, besser in der Secondary und aggressiver im Blitzing geworden. Cleveland sollte auch hier den Ball laufen können, doch das Passspiel der Browns ist schlicht zu fehleranfällig. Umgekehrt ist es schwer vorstellbar, dass die Browns - nachdem sie mit dem Run Game der Cardinals in der Vorwoche enorme Probleme hatten - Baltimores Offense stoppen können.

Tipp: Browns vs. Ravens 17:27.

Tennessee Titans (8-6) - New Orleans Saints (11-3) (So., 19 Uhr)

Könnte ein Shootout werden. Die Titans-Defense hatte gegen Houston große Probleme, Deshaun Watson hatte gerade auch im vertikalen Passspiel enorme Erfolge. Malcolm Butler fehlt in der Secondary schon länger, auch Adoree' Jackson fehlte zuletzt - sollte er erneut ausfallen, wäre das schon ein großes Handicap für Tennessee gegen die Passing-Offense der Saints. Dazu kommt, dass die Titans inzwischen auch im Pass-Rush wackliger auftreten, hier fällt der Ausfall von Cam Wake fraglos ins Gewicht. Platt gesagt: Wer gegen die O-Line der Texans und die Spielweise von Watson im Pass-Rush wackelt, wird gegen die O-Line der Saints und den schnellen Release von Drew Brees vermutlich wenig Land sehen. Man muss also davon ausgehen, dass die Saints auch hier erfolgreich punkten. Und die Titans? Ryan Tannehill legt weiter Big Plays auf, gelingt das auch gegen die Saints? New Orleans könnte ihn über den Blitz unter Druck setzen und die Saints haben eine sehr gute Run-Defense. Kein unwichtiger Faktor gegen Derrick Henry und das, was die Titans machen wollen.

Tipp: Titans vs. Saints 23:27.

Indianapolis Colts (6-8) - Carolina Panthers (5-9) (So., 19 Uhr)

Endlich ist es so weit: Panthers-Fans dürfen sich auf Will Grier freuen! Die Saison lief seit Wochen schon ins Nichts, dennoch blieb Kyle Allen - der nicht gut spielte - in der Startformation. Jetzt darf der Rookie ran, und obwohl der noch sehr roh sein dürfte (ich war vor dem Draft nicht gerade ein Fan), sollte es gleichzeitig auch mehr Big Plays geben. Das große Problem? Indianapolis dürfte dieses Spiel zumindest mit seiner eigenen Offense kontrollieren. Die Panthers haben die anfälligste Run-Defense der Liga, Indy ist seit Wochen relativ konservativ und vorsichtig in seiner offensiven Herangehensweise. Hier sollten die Colts hinter ihrer starken Offensive Line den Ball gut laufen können und so lange Scoring-Drives hinlegen. Dann müssen die Panthers antworten können.

Tipp: Colts vs. Panthers 20:17.

Miami Dolphins (3-11) - Cincinnati Bengals (1-13) (So., 19 Uhr)

Der Draft Bowl! Verlieren die Bengals, haben sie den Nummer-1-Pick sicher in der Tasche - wir können aber getrost davon ausgehen, dass das Andy Dalton genauso egal sein wird wie Ryan Fitzpatrick die Draft-Position der Dolphins. Also hier der Versuch, das Spiel so sportlich wie möglich zu betrachten: Die Bengals sollten die Line of Scrimmage dominieren, auf beiden Seiten des Balls. Cincinnati konnte den Ball gegen die Patriots gut laufen, das sollte sich gegen diese Dolphins-Front definitiv fortsetzen. Und die Defensive Line der Bengals ist in der zweiten Saisonhälfte in der Summe definitiv verbessert, was gegen Miamis Offensive Line ebenfalls zu Druck auf Fitzpatrick führen sollte. Und dass Miami im Run Game in aller Regel nicht sonderlich viel Erfolg hat, ist kein Geheimnis. Fitz und DeVante Parker werden auch diese Woche ein paar Plays auflegen, doch die Bengals sind in der Summe das bessere Team und setzen sich durch.

Tipp: Dolphins vs. Bengals 13:17.

Seite 2: Division-Finale in der NFC East, Vikings vs. Packers - Abschied für Rivers?

New York Jets (5-9) - Pittsburgh Steelers (8-6) (So., 19 Uhr)

Die Jets-Offense hat sich - trotz der deutlichen Niederlage - gegen Baltimore besser verkauft als man befürchten musste. Insbesondere Darnold spielte gegen die schwer lesbare Ravens-Defense gut und ließ die "Geister"-Storyline erfolgreich hinter sich. Jetzt wartet nochmal eine andere Aufgabe: Die Jets hatten es dieses Jahr bislang noch mit keiner derart dominanten Defensive Line zu tun wie der der Steelers - hier sehe ich enorme Probleme für Gang Green. Die Offensive Line ist immer noch anfällig, und wenn Darnold konstant unter Druck steht, wird sich New York vermutlich extrem auf das Kurzpassspiel verlagern. Dann wird der Spielraum für Fehler kleiner und die Jets-Offense könnte ihr hässliches Gesicht zeigen, welches wir dieses Jahr auch schon mehrfach gesehen haben. Das würde auf ein sehr defensiv geprägtes Spiel hindeuten, und die Steelers haben mit weitem Abstand die bessere Defense. Die Frage ist dann: Gelingt es Devlin Hodges, die Fehler wieder runter zu schrauben? Gegen Buffalo war das der Knackpunkt, der zur Niederlage führte.

Tipp: Jets vs. Steelers 14:17.

Washington Redskins (3-11) - New York Giants (3-11) (So., 19 Uhr)

Mal ehrlich: Niemand weiß Jahr für Jahr, was wir in diesen Spielen bekommen. Gemeint sind zwei Teams, für die es um nichts mehr geht, die viele junge Spieler auf dem Feld haben und dann auch noch vor größeren Umbrüchen stehen. Die Redskins haben ihren Head Coach bereits entlassen, die Giants könnten bald nachziehen. Dwayne Haskins hatte gegen Philly zuletzt ein gutes Spiel, New York erhält seinen Rookie-Quarterback Daniel Jones zurück. Es sollten also eigentlich zwei unterhaltsame Passing-Offenses zu sehen sein, mit gleichzeitig auch einigen Fehlern auf beiden Seiten. Die Giants sollten keine Antwort auf Terry McLaurin haben, die Redskins werden mit Slayton und Tate Probleme bekommen - und auch mit Saquon Barkley, der gegen Miami endlich mal wieder ein besseres Spiel hatte. Washington hatte zuletzt mehrfach Probleme in der Run-Defense. Ein Münzwurf-Spiel, das mit ein paar kuriosen Plays entschieden werden könnte.

Tipp: Redskins vs. Giants 27:24.

Denver Broncos (5-9) - Detroit Lions (3-10) (So., 22.05 Uhr)

In Detroit haben wir Gewissheit: Matt Patricia und Bob Quinn werden die Franchise auch in die 2020er Saison führen; umso mehr dürften die letzten beiden Partien für Lions-Fans nahezu bedeutungslos sein. Schaut man auf das Matchup, dann sollte Broncos-Rookie-Quarterback Drew Lock nach seinem Debakel gegen die Chiefs wieder eine bessere Partie abliefern; Detroits Pass-Defense ist und bleibt katastrophal, auch gegen Tampa ohne Evans und Godwin war das zu beobachten. Jetzt kommt ein aggressiver Quarterback mit einem gefährlichen Nummer-1-Receiver in Courtland Sutton. Und umgekehrt? David Blough hatte auch gegen die Bucs wieder massive Probleme; die Broncos haben eine gute Pass-Defense, das sollte das nächste sehr zähe Spiel für Lions-Fans werden.

Tipp: Broncos vs. Lions 24:17.

Los Angeles Chargers (5-9) - Oakland Raiders (6-8) (So., 22.05 Uhr)

Es könnte das letzte Heimspiel für Philip Rivers im Chargers-Trikot werden - falls es das ist, sollte es zumindest ein Feuerwerk zum Abschied geben. Die Raiders-Defense ist schlecht, das ist keine neue Erkenntnis; zuletzt aber hat sie auch wieder vermehrt so gespielt, nachdem das Team ein zwischenzeitliches Hoch und sich sogar im Playoff-Rennen zurückgemeldet hatte. Kurz gesagt: Die Raiders sollten keine Antworten auf Mike Williams und Keenan Allen haben, und da Oaklands Pass-Rush auch bestenfalls inkonstant ist, wird es schwer, das Spiel defensiv auf diese Art zu gewinnen. Bleibt die Frage, ob die Raiders offensiv einen Shootout gewinnen können, und auch das ist derzeit kaum vorstellbar. Die Chargers-Defense sollte Derek Carr unter Druck setzen können, der Ausfall von Trent Brown hilft da wenig. Auch Josh Jacobs wird nicht spielen. Ich sehe hier ehrlicherweise wenige Argumente, die nach dem herzzerreißend bitteren Abschied aus Oakland für die Raiders sprechen.

Tipp: Chargers vs. Raiders 34:21.

Philadelphia Eagles (7-7) - Dallas Cowboys (7-7) (So., 22.05 Uhr)

Es ist das Endspiel um die Division - zumindest falls die Cowboys gewinnen. Und bei aller Inkonstanz und enttäuschender Auftritte, die Dallas über die letzten Wochen hatte: Dieses Team ist deutlich talentierter als das, was die Eagles am Sonntag aufs Feld bringen werden. Ohne DeSean Jackson, ohne Alshon Jeffery, (mutmaßlich) ohne Nelson Agholor, womöglich wieder ohne Lane Johnson - den Eagles fehlt einfach die offensive Feuerkraft, und wenn die Offense nur über die Tight Ends und Running Backs im Passspiel konstant funktioniert, dann ist der Spielraum für Fehler einfach minimal. Und der wird noch kleiner, weil die eigene Seconday so verwundbar ist. Philly sollte keine Antworten auf das Receiver-Trio der Cowboys haben, der Pass-Rush als große Stärke der Eagles-Defense sollte durch die Cowboys-Line zumindest halbwegs neutralisiert werden und im ersten Aufeinandertreffen beider Teams machte Dallas zusätzlich im Run Game, was sie wollten. Ein Division-Auswärtsspiel ist nie ein Selbstläufer und sollte nie unterschätzt werden, und die Eagles haben zuletzt mehrfach die "Fähigkeit" gezeigt, hässliche Spiele zu gewinnen. Aber Dallas muss man hier als Favoriten sehen.

Tipp: Eagles vs. Cowboys 20:27.

Seattle Seahawks (11-3) - Arizona Cardinals (4-9-1) (So., 22.25 Uhr)

Die Cardinals-Defense gab gegen Cleveland in der Vorwoche ein Lebenszeichen ab - eines, das man in Arizona so kaum noch erwartet hätte. Das mag teilweise mit der Browns-Offense zu tun haben, doch gerade individuell hatte etwa Patrick Peterson sein mit Abstand bestes Saisonspiel, womöglich auch inklusive dem Vorjahr. Bleibt die Frage: Ist das übertragbar? Peterson könnte D.K. Metcalf übernehmen, um Tyler Lockett mehr Double-Coverage zu geben. Das Run Game aber konnte Arizona auch gegen die Browns nur sehr bedingt stoppen, das dürfte ein Problem gegen Seattle werden. Bei den Seahawks kehrt Clowney wohl zurück, die Offensive Line der Cardinals dürfte also wieder größere Schwierigkeiten bekommen. Können die Cardinals offensiv dieses Mal Big Plays auflegen? Der Faktor fehlte bei der klaren Niederlage im ersten Duell komplett.

Tipp: Seahawks vs. Cardinals 27:17.

Chicago Bears (7-7) - Kansas City Chiefs (10-4) (Mo., 2.20 Uhr )

Ich hab es aufgegeben, zu verstehen, was in Matt Nagy vorgeht. Nachdem die Offense merklich auf einem besseren Weg war, hat Nagy gegen die Packers einfach einige der zentralen Elemente des Aufschwungs ignoriert. Dazu gehören Rollouts und das Play Action Passspiel generell, was gegen Green Bay kaum genutzt wurde. Obwohl es funktionierte. Dazu gehört auch Trubiskys Rolle als Runner in der Offense - gegen Green Bay hatte er einen einzigen designten Run bei einem Zone Read. Die Bears können offensiv besser spielen als das, was gegen die Packers zu beobachten war; gegen Kansas City wird das auch absolut notwendig sein. Die Chiefs-Offense sah gegen Denver schließlich doch wieder wie die Offense aus, die man von KC erwartet; kein gutes Zeichen für eine Bears-Defense, die weiterhin Probleme im Pass-Rush hat und in der Secondary einfach durch die Bank weg anfälliger ist als letztes Jahr.

Tipp: Bears vs. Chiefs 21:31.

Minnesota Vikings (10-4) - Green Bay Packers (11-3) (Di., 2.15 Uhr )

Die bitterste Nachricht im Vorfeld der Partie kommt aus Minnesota: Dalvin Cook fällt voraussichtlich aus. Der Running Back ist einerseits als Runner natürlich ein idealer Fit für die Art Offense, die Minnesota spielt - vor allem aber ist er im Screen Game eine enorm wichtige Waffe auch im Passspiel. Im Run Game zumindest sollte Minnesota das halbwegs über sein Scheme ausgleichen können. Der defensive Ansatz für Green Bay dürfte relativ klar sein: Über Za'Darius Smith, Preston Smith und ganz besondere Kenny Clark im Zentrum - der gegen Pat Elflein das vermutlich beste Matchup hat - Druck auf Kirk Cousins bekommen. Gelingt das nicht, und darf Cousins aus einer sauberen Pocket ins Passspiel gehen, wird das nicht gut für die Packers-Secondary ausgehen. Generell ist festzuhalten: Cousins spielt eine bessere Saison als Rodgers, Minnesotas Passspiel ist gefährlicher als das der Packers und die Vikings sollten hier punkten können. Kann Green Bay über Davante Adams schritthalten? Für den sollte Minnesota, das selbst gehörige Cornerback-Probleme hat, keine individuelle Antwort parat haben.

Tipp: Vikings vs. Packers 27:24.

SPOX NFL Predictions - die Übersicht:

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Divisional-Runde

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Championship Games

0-0

Super Bowl

0-0

Gesamt:

154-86

Bilanz 2018:

159-103

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