NHL-Entscheidung zu Olympia ein „Vorteil“ für Deutschland

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NHL-Entscheidung zu Olympia ein „Vorteil“ für Deutschland
NHL-Entscheidung zu Olympia ein „Vorteil“ für Deutschland

Der ehemalige Eishockey-Nationalspieler Christian Ehrhoff sieht das Aus der NHL-Profis für die Olympischen Winterspiele in Peking (4. bis 20. Februar) als Chance für Deutschland.

Andere Nationen könnten „ihre vier bis fünf besten Mannschaften nicht aufs Eis bringen“, sagte der Silbermedaillengewinner von Pyeongchang im Eurosport-Interview: „Aus dieser Sicht ist es für Deutschland insgesamt ein Vorteil.“

Trotzdem sei es "bitter, dass die besten deutschen Spieler nicht dabei sein können", sagte Ehrhoff. Neben Superstar Leon Draisaitl (Edmonton), Topscorer und -Torjäger der NHL, fehlen Torhüter Philipp Grubauer (Seattle) sowie die beiden Jungstars Tim Stützle (Ottawa) und Moritz Seider (Detroit). Diese werde man "schmerzlich vermissen."

Die Entscheidung der NHL und der Spielergewerkschaft NHLPA sei "natürlich ein ganz bitterer Schlag für das olympische Eishockey-Turnier", betonte Ehrhoff, der für Eurosport in Peking als Experte fungieren wird: "Jeder Eishockey-Fan hat sich darauf gefreut und es ist wirklich sehr schade, dass die besten Spieler der Welt nicht teilnehmen."

Der frühere Verteidiger hatte bei den Winterspielen in Südkorea vor drei Jahren mit Deutschland überraschend die Silbermedaille gewonnen.

Die Erinnerungen seien „immer noch frisch“, sagte Ehrhoff, der die „Emotionen von damals“ in seine Berichterstattung mit einbringen möchte: „Denn hinter einem neuen Eishockey-Märchen steckt viel harte Arbeit, die es Wert ist, gebührend gewürdigt zu werden.“

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