Nico Rosberg: Deswegen bereut er seinen Rücktritt bis heute nicht

Ruben Zimmermann
motorsport.com

Nach der Saison 2016 trat Nico Rosberg als amtierender Weltmeister aus der Formel 1 zurück. Nachdem er im WM-Kampf gegen Lewis Hamilton zuvor zweimal den Kürzeren gezogen hatte, gelang ihm im dritten Jahr der neuen Hybridära der große Wurf. Seinen Rücktritt bereut er bis heute nicht, wie er in der Interviewserie 'F1 Unscripted' betont.

"Es geht nicht perfekter als dieser Moment", erinnert er sich an das Saisonfinale 2016 in Abu Dhabi zurück und ergänzt: "Es geht einfach nicht! Nach vielen harten Niederlagen - besonders gegen Lewis, die sehr schmerzhaft waren - so zurückzukommen und eine perfekte Saison abzuliefern, in der letzten Kurve zu gewinnen. Es war einfach perfekt."

"Es hat mich komplett erfüllt und mir das Gefühl gegeben, dass es der beste Abschied aus dem Sport ist, von dem ich je träumen konnte. Denn früher oder später wäre der Abschied sowieso gekommen", erinnert der heute 34-Jährige und erklärt: "Und ich denke, dass dieser Abschied auch für mein weiteres Leben wichtig war."

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Er habe nicht "auf dem Tiefpunkt, auf dem letzten Platz und mit einem Scheißauto" aufhören wollen. "So kann ich zurückblicken, und es war perfekt für mich. Bis heute beflügelt es mich noch, diese letzte Emotion [des Sieges]. Es ist toll", verrät Rosberg der seine aktive Karriere in der Königsklasse komplett hinter sich gelassen hat.

Der Formel 1 ist er inzwischen nur noch durch seine Rolle als Experte - unter anderem für RTL - verbunden. "Die Formel 1 war für mich sowieso immer nur ein Lebensabschnitt", erklärt er und verrät: "Jetzt genieße ich mein neues Leben, ich verbringe mehr Zeit mit meiner Familie, die mir alles bedeutet. Es war eine gute Entscheidung", so Rosberg.

Mit Bildmaterial von Paul Ripke.

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