"Nie einfach": Bosz warnt vor Freiburg

SPORT1
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Bayer Leverkusen ist in der Bundesliga auch vor dem sechsten Spieltag noch ungeschlagen – optimal ist die Punkteausbeute bei der Werkself aber nicht.

Zwei Siege und drei Remis stehen zu Buche. Vor allem in der Offensive gibt es Verbesserungsbedarf: Mit sechs Toren stellte Leverkusen schon vor dem Spieltag den schlechtesten Angriff unter den ersten neun Teams.

Nun gibt es gegen den SC Freiburg die nächste Chance auf einen Dreier (Bundesliga: SC Freiburg – Bayer Leverkusen um 15.30 Uhr im LIVETICKER).

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Bayer kann dabei wieder mit Mittelfeldspieler Exequiel Palacios planen. Der Argentinier wird nach Erkältung am Sonntag in den Kader der Werkself zurückkehren.

Bosz warnt vor Freiburg

Ein Einsatz des zuletzt angeschlagenen Lars Bender ist dagegen weiter fraglich, darüber will Trainer Peter Bosz erst nach dem Abschlusstraining entscheiden.

Für die bereits länger verletzten Patrik Schick (Muskelfaserriss) und Charles Aranguiz(Achillessehnenprobleme) kommt die Partie wohl noch zu früh.

Bosz warnte sein Team vor dem zuletzt etwas auf der Stelle tretenden Gegner. Spiele gegen Freiburg seien "nie einfach", sagte der Niederländer: "Aber wir wollen Spiele gewinnen und das wollen wir auch da ausstrahlen. Mit dieser Einstellung müssen wir dahin fahren."

Auf der Gegenseite deutete Freiburgs Trainer Christian Streich nach der schwachen Leistung bei Union Berlin (1:1) personelle Veränderungen an. "Wir hatten einige Tagesformen, die nicht gut waren", sagte der 55-Jährige auf der Pressekonferenz: "Es ist schon so, dass wir in einer Konkurrenzsituation sind und es kann gut sein, dass wir die Mannschaft verändern."

Dabei kann Streich auf den gleichen Kader zurückgreifen wie in der Vorwoche.

Streich will gegen Leverkusen kompakt stehen

Für Amir Abrashi kommt die Partie ebenso zu früh wie für Neuzugang Guus Til, der weiter auf sein Bundesliga-Debüt warten muss. Am Sonntag erwartet Streich trotz Europa-League-Belastung einen frischen Gegner: "Natürlich hat Leverkusen ein enormes Programm, aber mit den Wechseln ist das für eine Top-Mannschaft wie Leverkusen zu bewerkstelligen."

Sein Team brauche eine Topleistung, ähnlich wie in den letzten Duellen mit der Werkself, so Streich.

"Wir versuchen total kompakt zu sein, nicht viele Räume zuzulassen und auch selbst mit dem Ball agieren. Wir trauen es uns total zu, Leverkusen die Stirn zu bieten", sagte der dienstälteste Trainer der Bundesliga selbstbewusst.

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