Jetzt auch Klosterhalfen im WADA-Visier

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WADA-Nachspiel für Konstanze Klosterhalfen!

Die Welt-Anti-Dopingagentur WADA kündigt eine genaue Untersuchung aller Athleten an, die im umstrittenen Nike Oregon Project trainiert hatten und sich damit im Umfeld von Alberto Salazar bewegten. Von dieser Ankündigung ist auch die deutsche Langstreckenläuferin und Bronzesiegerin bei der WM 2019 Klosterhalfen betroffen.


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"Die Frage ist, ob einer der Vorwürfe gegen Alberto Salazar dazu geführt hat, dass ein Athlet betrogen hat, um seine Leistung zu steigern und so Medaillen zu gewinnen", begründet WADA-Präsident Sir Craig Reedie gegenüber der BBC das Vorgehen. "Wir müssen und werden das genau untersuchen."

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Salazar, der Gründer des Nike Oregon Project, ist laut der US-Anti-Dopingagentur des Dopings schuldig und für vier Jahre gesperrt worden. Das mittlerweile geschlossene NOP war 2001 gegründet worden und unter anderem auch die Trianingsstätte des viermaligen Olympiasiegers Mo Farah. Dieser hatte allerdings nie einen Doping-Test verpasst oder war auf irgendeine andere Art auffällig bei Kontrollen.

Klosterhalfen begrüßt die Schließung des NOP

Klosterhalfen hatte sich im Herbst 2018 dem NOP angeschlossen und in dieser Zeit eine enorme Leistungssteigerung erreicht. Sie selbst hatte aber mit Salazar keinen direkten Kontakt, da sie nicht in seiner Trainingsgruppe war.


Die Schließung des NOP begrüßte sie, um so die Athleten zu schützen. "Ich wurde über den Entschluss, dass das Nike Oregon Project geschlossen wird, vorab informiert. Es ist ein erster wichtiger Schritt, vor allem die aktuellen Athleten und deren Leistungen zu schützen, denn deren und meine sportliche Leistung ist seit der letzten Woche leider aufgrund der Umstände in den Hintergrund geraten", erklärte sie in einem Statement.

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