Norweger gewinnt $10 Millionen beim Main Event

Norweger gewinnt $10 Millionen beim Main Event
Norweger gewinnt $10 Millionen beim Main Event

Der erste Anruf galt der Mama. „Sie ist mein größter Fan, daher war es sehr emotional.“ Unmittelbar nach dem lebensverändernden Triumph, rief Espen Jørstad seine Mutter an und erzählte ihr, was passiert war.

Er war Main Event Champion geworden. Poker-Weltmeister. Kaum ein Titel im weltweiten Sport- oder Spielbusiness ist mit so viel Preisgeld verbunden: 10 Millionen Dollar! Über 80 Millionen Dollar hatten die 8.663 Spieler in den Preispool einbezahlt, ein jeder $10.000.

10 Millionen davon hat sich Jørstad nun einverleibt. Viel Geld für den laut seinem Twitter-Account „Idioten aus Norwegen“.

Dabei war es nicht mal sein erster Erfolg bei der diesjährigen WSOP. Gemeinsam mit seinem Partner Patrick Leonard gewann der Norweger „Event #55: $1.000 TAG TEAM No Limit Holdem“, ein ungewöhnliches Team-Turnier.

Beim Finaltag des Main Events machte Jørstad kurzen Prozess. Als Chipleader gestartet, schaute er erstmal seelenruhig zu, wie der Argentinier Michael Duek verzweifelt versuchte, Boden gut zu machen. Doch Duek scheiterte früh am Australier Adrian Attenborough, so dass es sehr bald zum Heads-Up kam.

Und dort stellte Jørstad seinen Gegner bereits in der allerersten Hand All-In. Nach sagenhaften 20(!) Minuten Bedenkzeit entschied sich Attenborough, die Hand zu passen.

Nicht viel später war es dann so weit. Auf dem Tisch lagen 4♥️2♥️2♣️8♠️Q♣️. Jørstad stellte Attenborough erneut All-In und die nächste schwere Entscheidung stand für den Australier an. „Können wir es mal andersrum machen? Ich stell rein und Du denkst nach?“ Attenborough entschied sich mit J♣️4♠️ für den Call, um in die bessere Hand Q♦️2♠️ zu schauen.

$6 Mio. für Platz 2 sollten den Schmerz schnell abklingen lassen.

Jørstad zu seinen Zukunftsplänen: „Mein Ziel ist es, in die High Roller Szene einzutauchen. Ich werden mehr $25.000 Turniere spielen. Und ich werde einige sensible Investitionen tätigen. Kryptowährungen und Tech-Aktien kaufen.“

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