Nowitzki zu Bayern? Hoeneß: "Wenn er Lust hat..."

SPORT1, Sportinformationsdienst
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Uli Hoeneß könnte sich Dirk Nowitzki nach dessen Abschied vom Basketball gut beim FC Bayern München vorstellen.

"Wenn er Lust hat, in Deutschland zu arbeiten, dann müsste man sich damit auseinandersetzen", sagte der scheidende Klubpräsident bei MagentaSport. Dass der Würzburger nicht direkt etwas Neues anfängt, sei richtig. "Ich finde es gut, dass er erstmal Pause macht", so Hoeneß, der Familienvater solle sich "erstmal zurücklehnen".


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Nowitzki, der seine Karriere im April nach 21 NBA-Jahren beendet hatte, hat nach eigenen Angaben "mit dem Basketballspielen abgeschlossen. Ich bin bereit für den nächsten Schritt", sagte der 41-Jährige. Er wolle jedoch "dem Basketball verbunden bleiben. Trainer ist aber glaube ich nicht so mein Ding."

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Hoeneß: DBB-Team "viel zu vorsichtig"

Der NBA-Champion von 2011 war am Sonntag in Shenzhen/China beim WM-Auftaktspiel der deutschen Mannschaft gegen Frankreich (74:78) in der Halle. Hoeneß verfolgte das Spiel am Bildschirm. "Das Problem war, dass wir von Anfang an viel zu vorsichtig waren. Als der erste Korb fiel, da ging dann ein Ruck durch die Mannschaft", sagte der 67-Jährige.

Das Team um NBA-Profi Dennis Schröder hatte das erste Viertel 4:16 verloren und war danach erfolglos dem Rückstand hinterhergelaufen.

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Vom Auftritt der Auswahl des Deutschen Basketball Bundes (DBB) erhofft sich Hoeneß einen Schub. Er schaut beim Turnier auf die Bayern-Profis Danilo Barthel, Paul Zipser und Maodo Lo, aber eher nebenbei.

"Für mich ist es nicht wichtig, ob die Bayern-Spieler gut spielen, sondern dass die deutsche Mannschaft gut spielt. Denn wenn die deutsche Mannschaft bei dieser WM gut abschneidet, dann ist das eine wunderbare Werbung für diesen Sport", ergänzte Hoeneß.


Auch zu seinem am Freitag verkündeten Rücktritt vom Amt des Bayern-Präsidenten äußerte sich Hoeneß: "Man muss sich hier keinen Sorgen machen, speziell im Basketball wird es eine Zeit geben, wo er noch eine gewisse Unterstützung braucht, und dann werde ich da sein." Schließlich sei er derjenige, "der das Geld beschafft."

 

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