Aber nur als Geisterrennen: Ungarn trotz Regierungsbeschluss am 2. August?

Norman Fischer
motorsport.com

Der Große Preis von Ungarn wird 2020 maximal als Geisterrennen ausgetragen werden, könnte aber trotz der jüngsten Regierungsmaßnahme nun doch am ursprünglichen Termin am 2. August stattfinden. Eigentlich hat die Regierung Großveranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmern bis zum 15. August untersagt - und selbst bei einem Event ohne Zuschauer würde die Formel 1 diese Marke brechen.

Es heißt, dass die Regierung jedoch eine Ausnahme machen könnte, weil man den Event nicht als öffentliche Großveranstaltung sieht, sondern als Sportübertragung im Fernsehen. Zuschauer sind dabei aber definitiv ausgeschlossen.

"Das Team vom Hungaroring stand in regulärem Kontakt mit der Formel 1, um alle Möglichkeiten auszuloten, das Rennen vor Fans austragen zu können. Nach der Entscheidung [der Regierung] ist das aber leider nicht länger möglich", heißt es in einem Statement der Organisatoren gegenüber 'Motorsport.com'.

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Man habe zwar an einer sicheren Lösung gearbeitet, um die komplette Formel-1-Familie im August begrüßen zu können, "aber jetzt ist klar, dass jegliches Formel-1-Rennen in Ungarn nur hinter verschlossenen Türen stattfinden kann."

Doch damit müssen sich die Organisatoren zufriedengeben: "Wir glauben, dass ein Event hinter verschlossenen Türen, das unsere Fans immer noch im Fernsehen anschauen können, immer noch besser ist als überhaupt kein Rennen", heißt es weiter.

Tickets sollen ihre Gültigkeit für 2021 behalten, können aber auch zurückgegeben werden.

Mit Bildmaterial von LAT.

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