Rückennummer, Ziele, Gründe: Khedira erklärt Wechsel

SPORT1
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Sami Khedira kehrt in die Bundesliga zurück. Der Weltmeister von 2014 schließt sich der Hertha an und nennt die Gründe für seinen Wechsel nach Berlin.

Sami Khedira spielt künftig für Hertha BSC. (Bild: Getty Images)
Sami Khedira spielt künftig für Hertha BSC. (Bild: Getty Images)

Jetzt ist der Transfer auch offiziell über die Bühne gegangen: Sami Khedira kehrt in die Bundesliga zurück.

Der ehemalige deutsche Nationalspieler verlässt Juventus Turin und wechselt zu Hertha BSC. Dies gab der Hauptstadtklub am Montagabend bekannt. Schon seit Samstag befindet sich der 33-Jährige in Berlin.

Vertragsdetails wurden zunächst nicht bekannt.

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Mit Nemanja Radonjic von Olympique Marseille verpflichteten die Berliner kurz vor Transferschluss einen weiteren prominenten Akteur. Der 24 Jahre alte serbische Nationalspieler kommt auf Leihbasis zunächst bis zum Saisonende, anschließend besteht eine Kaufoption.

Auch Khedira soll nach Informationen der Bild-Zeitung zunächst einmal bis Saisonende verpflichtet werden und in dieser Zeit etwa zwei Millionen Euro verdienen.

Friedrich: Khedira wird sofort weiterhelfen

"Mit Sami Khedira bekommen wir einen Topspieler, der in den vergangenen Jahren bei europäischen Spitzenklubs unter Vertrag stand und uns mit seiner Erfahrung aus seinen Spielen in der Champions League, Serie A, La Liga und auch mit der Nationalmannschaft bei Welt- und Europameisterschaften sofort weiterhelfen wird", wird Hertha-Sportdirektor auf der Klub-Homepage zitiert. Khedira bekommt die Rückennummer 28.

Football - Germany v Argentina - FIFA World Cup Brazil 2014 - Final - Estadio do Maracana, Rio de Janeiro, Brazil - 13/7/14  Germany's Sami Khedira celebrates with the FIFA World Cup trophy after victory  Mandatory Credit: Action Images / Lee Smith  Livepic  EDITORIAL USE ONLY.
2014 wurde Sami Khedira in Brasilien Weltmeister mit der deutschen Nationalmannschaft. (Bild: Reuters)

"Hertha BSC hat sich sehr um mich bemüht und bietet mir die Möglichkeit auf eine Rückkehr in die Bundesliga. Dafür bin ich dankbar", sagte Khedira. "Ich fühle mich körperlich sehr gut und möchte mit meiner Erfahrung, die ich in den vergangenen Jahren sammeln konnte, der Mannschaft helfen und Hertha BSC zu mehr sportlichem Erfolg führen."

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Der Weltmeister von 2014 war in dieser Saison bei Juventus Turin außen vor, kam in der Serie A unter Trainer Andrea Pirlo noch gar nicht zum Einsatz - er war noch nicht einmal Teil des spielberechtigten Kaders. Dennoch soll er bei der Hertha offenbar gleich eine tragende Rolle im Mittelfeld einnehmen.

Ob er das aber kann? "Der Fitnesszustand ist entscheidend. Wie fit ist er wirklich? Um sofort zu helfen, muss er bei 100 Prozent sein. Das ist er mit Sicherheit nicht, er braucht Spiele, um seinen Rhythmus zu finden", sagte SPORT1-Experte Stefan Effenberg im CHECK24 Doppelpass.

Effenberg: Das erwarte ich von Khedira

Aber: "Aufgrund seiner Persönlichkeit und seiner Führungsqualitäten kann das sehr wohl funktionieren. Pal Dardai schreit danach, mehr Erfahrung ins Team zu holen. Da ist Khedira schon der Richtige."

Hertha habe eine junge Mannschaft, die geführt werden müsse. "Da geht es auch darum, verbal Einfluss zu nehmen. Das erwarte ich von Khedira. Wenn der Trainer ihn haben will und ihm das Vertrauen ausspricht, ist er die unangefochtene Führungspersönlichkeit im zentralen Bereich."

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Khedira durchlief seine fußballerische Ausbildung beim VfB Stuttgart und wechselte nach drei Jahren in der Bundesliga zu Real Madrid. Nach fünf Jahren bei den Königlichen trat der Ex-Weltmeister den Schritt in die Serie A an. In seiner langen Karriere holte er im Profibereich 18 Titel.

VIDEO: 2 nach 10: Sami Khedira fehlt die Spielpraxis muss jetzt bei Hertha aber helfen