Bach stimmt zu: Olympische Spiele werden verschoben

SPORT1
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Jetzt ging es dann plötzlich doch ganz schnell: Die Olympischen Sommerspiele 2020 von Tokio sind verschoben worden. Sie werden nun voraussichtlich ein Jahr später ausgetragen.

Darauf einigten sich das IOC, die Stadt Tokio sowie die japanische Regierung am Dienstag nach Vorschlag von Ministerpräsident Shinzo Abe.

"Ich habe vorgeschlagen, die Spiele um ein Jahr zu verschieben, und Präsident Bach hat dem zu 100 Prozent zugestimmt", sagte Abe Reportern in Tokio.

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Das IOC berief umgehend eine Sondersitzung ein. Vorausgegangen war eine Telefonkonferenz zwischen dem deutschen IOC-Präsident Thomas Bach und den Beteiligten auf japanischer Seite.

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Am Sonntag hatte das IOC in einem offen Brief an die Athleten noch mitgeteilt, dass in der Diskussion um die Austragung der Spiele eine Entscheidung erst "in den nächsten" vier Wochen fallen solle. 

Absage stand nie im Raum

Eine Absage hatte das Komitee dabei aber bereits ausgeschlossen. Diese würde "keines der Probleme lösen oder irgendjemandem helfen", erklärte das IOC und verwies auf "deutliche Verbesserungen in Japan".

Zugleich müsse man allerdings den "dramatischen Anstieg der Fälle und neuen Ausbrüche von COVID-19" auf verschiedenen Kontinenten berücksichtigen.

Planmäßig sollten die Spiele 24. Juli bis 9. August in der japanischen Hauptstadt stattfinden. Es handelt sich um die erste Verschiebung von Olympischen Spielen in Friedenszeiten.

Letztmals waren die Spiele 1940 und 1944 dem Zweiten Weltkrieg zum Opfer gefallen.

Die Paralympischen Spiele 2020 sind für den Zeitraum vom 25. August bis zum 6. September terminiert.

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