Im offiziellen Formel-1-Spiel: Erste virtuelle Runde im neuen Zandvoort

Stefan Ehlen
motorsport.com

Max Verstappen. Wer auch sonst sollte die erste virtuelle Runde auf der umgebauten Formel-1-Rennstrecke von Zandvoort fahren? Aus der Perspektive des Red-Bull-Fahrers kann der Zuschauer nun selbst erleben, welche Änderungen der Traditionskurs in den Niederlanden erfahren hat. Darunter: die überhöhte letzte Kurve, die in die lange Zielgerade mündet.

"Gerade diese Passage werden die Spieler lieben", meint Lee Mather von Formel-1-Partner Codemasters und verspricht eine erlebnisreiche Simulation von Zandvoort. Die Strecke sei "hoch technisch" mit blind angefahrenen Kurven und uneinsichtigen Bremspunkten. "Es ist ein Angriff auf die Sinne und der Spieler kann sich überhaupt nicht ausruhen."

Tatsächlich haben PC- und Konsolenspieler die Möglichkeit, die neue Streckenführung virtuell auszuprobieren, noch ehe sich in der Realität auch nur ein Formel-1-Rad in Zandvoort dreht. Denn der Niederlande-Grand-Prix 2020, das erste Formel-1-Rennen dort seit 1985, hätte am 3. Mai stattfinden sollen, wurde aber aufgrund der Coronakrise abgesagt.

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Neben Zandvoort taucht auch der Stadtkurs in Hanoi in Vietnam erstmals in der Codemasters-Simulation auf. Dieses Rennen befindet sich ebenfalls unter den Grands Prix, die bisher nicht ausgetragen werden konnten.

Das Codemasters-Spiel kommt wenige Tage nach dem geplanten realen Formel-1-Auftakt 2020 in Spielberg in den Handel, nämlich am 10. Juli.

Mit Bildmaterial von Chris Schotanus.

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