Auch ohne Shutdown: Renault schickt Mitarbeiter nach Hause

Norman Fischer
motorsport.com

Renault hat bereits vor dem Eintreten der nach vorne verlegten Sommerpause Maßnahmen getroffen und seine Mitarbeiter nach Hause geschickt. Alle Crew-Mitglieder, die zum Formel-1-Auftakt in Australien waren, wurden ohnehin gebeten, mindestens 14 Tage lang nicht in die Fabrik nach Enstone oder das Motorenwerk in Viry-Chatillon zu kommen.

In beiden Werken wurde zudem angeordnet, dass Mitarbeiter, die von zuhause aus arbeiten können, dies ab dem kommenden Montag verpflichtend zu tun haben. Nur diejenigen, deren Arbeit in der Fabrik unverzichtbar ist, dürfen noch kommen.

Gestern hatte die FIA beschlossen, die Sommerpause auf März und April vorzuziehen und zu verlängern. Drei Wochen lang muss jedes Team seine Fabrik schließen, was Renault aktuell vom 30. März bis zum 19. April in Enstone plant.

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Das Motorenwerk in Viry-Chatillon unterliegt dieser Shutdown-Pflicht der FIA nicht, wird aber nach einer Entscheidung des Managements ebenfalls geschlossen. Vom Abend des 20. März bis inklusive dem 5. April steht dort alles still - das sind im Grunde zwei reguläre Arbeitswochen.

"Die aktuelle außergewöhnliche Gesundheitssituation hat solche Auswirkungen, dass wir gezwungen sind, starke Entscheidungen zu treffen, um unserer obersten Pflicht nachzukommen: die Gesundheit unserer Angestellten und ihrer Familien zu schützen", heißt es in einem Statement der Franzosen.

Renault muss sowohl auf die Vorgaben in Großbritannien (Enstone) als auch in Frankreich (Viry) achten und untersteht den Anweisungen der Renault-Gruppe sowie der Formel-1-Verantwortlichen.

Mit Bildmaterial von LAT.

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