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"Dann geht es langsam an die Glaubwürdigkeit des Fußballs"

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"Dann geht es langsam an die Glaubwürdigkeit des Fußballs"
"Dann geht es langsam an die Glaubwürdigkeit des Fußballs"

Deutliche Worte von Bayern-Boss Oliver Kahn! (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Der 52-Jährige hat einem möglichen Oligarchen-Modell der Zukunft beim Rekordmeister eine klare Absage erteilt. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

„Bei uns werden Oligarchen definitiv keine Rolle spielen. Haben sie nie, werden sie nie“, erklärte Kahn dem am Donnerstag erschienenen vbw-Unternehmermagazin.

Kahn: Duell mit „ganzen Staaten“

Derweil sei der Begriff „Oligarch“ ohnehin nicht mehr genug, „um zu beschreiben, was in der Fußballwelt los ist: Es sind Staaten, die Anteile an den Klubs halten, etwa Saudi-Arabien an Newcastle oder Katar an Paris Saint-Germain.“ (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

Will heißen: Der FC Bayern duelliere sich nicht mehr nur mit Oligarchen, „sondern sogar mit ganzen Staaten“. Hoffnung soll das neue Regulierungssystem Financial Sustainability System bringen, das 2024 das Financial Fair Play ablöst.

„Die Klubs können nicht mehr als 70 Prozent der Einnahmen für Gehalt ausgeben. Diese Regulierung gibt mir das Vertrauen, dass wir weiterhin mit unseren Mitteln, die ja auch sehr stark sind, konkurrenzfähig bleiben“, sagte Kahn. (ÜBERSICHT: Die fixen Transfers aller Bundesliga-Klubs)

Zugleich gelte: Das System könne nur funktionieren, „wenn Verstöße auch ganz klar sanktioniert werden – monetär wie sportlich. Wenn das nur so halb gemacht wird, dann geht es langsam an die Glaubwürdigkeit des Fußballs“, führte der Vorstandsvorsitzende weiter aus.

Jenseits aller Regulierung und Finanzierung sei aber immer noch der Fußball selbst entscheidend: „Man kann einen Verein wirtschaftlich super aufstellen, neue Strategien implementieren und die Organisation optimieren – all das zählt nichts, wenn das nächste Spiel nicht gewonnen wird.“

So traf es den Rekordmeister vergangenen April, als der FC Villarreal Endstation in der Champions League war.

„Je weiter man in der Champions League kommt, desto interessanter wird es finanziell. Da tut es schon weh, wenn im Viertelfinale Schluss ist“, sagte Kahn.

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