Olympia-Drama um Eishockey-Frauen

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Olympia-Drama um Eishockey-Frauen
Olympia-Drama um Eishockey-Frauen

Die deutschen Eishockey-Frauen haben die Olympischen Spiele erneut verpasst.

Das Team von Bundestrainer Thomas Schädler bezwang in seinem letzten Spiel beim Qualifikationsturnier in Füssen Dänemark zwar mit 3:2 (0:0, 2:1, 0:1, 1:0) nach Penaltyschießen, hätte aber nur bei einem Sieg in der regulären Spielzeit noch eine Chance auf das Peking-Ticket gehabt. Die Däninnen qualifizierten sich stattdessen für die Winterspiele (4. bis 20. Februar 2022).

Tanja Eisenschmid (31.) und Lilli Welcke (35.) brachten die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) mit 2:0 in Führung. Malene Frandsen (40.) und Silke Glud (48.) sorgten für den Ausgleich und erzwangen die Verlängerung. Den entscheidenden Penalty verwandelte Julia Zorn. Ausschlaggebend war am Ende die 0:3-Auftaktpleite gegen Österreich. Am Samstag gewann das deutsche Team 4:1 gegen Italien.

Die DEB-Frauen hatten bereits vor vier Jahren die Qualifikation für die Spiele in Pyeongchang verpasst. Ohne Olympia drohen Kürzungen bei den Fördergeldern und den Bundeswehrstellen für die Spielerinnen.

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