Olympia-OK besorgt über Verkauf von Volunteer-Uniformen

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Olympia-OK besorgt über Verkauf von Volunteer-Uniformen
Olympia-OK besorgt über Verkauf von Volunteer-Uniformen

Die Organisatoren der Olympischen und Paralympischen Spiele sowie die städtische Regierung in Tokio haben sich besorgt über den Verkauf von Volunteer-Uniformen im Internet geäußert. Wie die japanische Zeitung Yomiuri Shimbun berichtet, wurden auf Auktionswebseiten und in Apps Kleidungsstücke angeboten, die wohl zur Ausrüstung der Freiwilligen gehören.

"Es ist bedauerlich, dass die Regeln verletzt werden", sagte ein Offizieller. Man müsse die Freiwilligen "gründlich darüber informieren, dass ein solcher Verkauf verboten ist". Den freiwilligen Helfern ist es laut Vorschriften untersagt, die Bekleidung oder andere Ausrüstungsgegenstände an Dritte zu verkaufen oder weiterzugeben.

Laut Yomiuri Shimbun besteht die Sorge, dass diese zu kriminellen Zwecken verwendet werden könnten. Wie die Zeitung berichtet, soll unter anderem eine Uniform für 10.000 Yen (rund 77 Euro) verkauft worden sein. Sollten die Angebote nachweislich von Volunteers selbst stammen, erwägt das OK, ihnen die Anmeldeinformationen zu entziehen.

Während der am 23. Juli beginnenden Sommerspiele werden bis zu 70.000 Volunteers an den Sportstätten im Einsatz sein, hinzu kommen rund 30.000 im Stadtgebiet von Tokio. Allerdings haben bereits rund 10.000 Personen aus Angst vor Corona auf einen Einsatz verzichtet. Vermutlich handelt es sich bei den im Internet angebotenen Stücken um Angebote aus diesem Kreis. Eingekleidet wurden die Helfer seit Anfang Mai.

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