Olympia-Quali: Wasserballer verlieren und sind weiter Letzter

SID
·Lesedauer: 1 Min.

Der Olympia-Traum der deutschen Wasserballer ist schon fast ausgeträumt.

Die Mannschaft von Bundestrainer Hagen Stamm verlor auch ihr drittes Spiel beim Qualifikationsturnier in Rotterdam mit 5:17 (1:5, 2:1, 0:5, 2:6) gegen Russland und hat nur noch theoretische Chancen auf ein Tokio-Ticket.

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Ohne einen einzigen Punkt ist die Auswahl des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) weiter Tabellenletzter der Gruppe B. Nur mit Siegen gegen den Topfavoriten Kroatien und Rumänien könnte der WM-Achte von 2019 das Viertelfinale noch erreichen.

Zuvor hatte die deutsche Mannschaft, für die nur Marko Stamm (2), Julian Real, Timo van der Bosch und Mateo Cuk trafen, bereits gegen die Außenseiter Niederlande (10:11) und Frankreich (12:13) verloren.

Drei der elf teilnehmenden Mannschaften lösen das Ticket für Tokio. 2012 in London und 2016 in Rio de Janeiro fanden die Sommerspiele ohne die deutschen Wasserballer statt.

Stamm hatte die Chancen für die Olympia-Teilnahme vor dem Turnier auf "10 bis 20 Prozent" beziffert.