Olympia: Tokio impft bis zur Eröffnung 18.000 Helfer

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Olympia: Tokio impft bis zur Eröffnung 18.000 Helfer
Olympia: Tokio impft bis zur Eröffnung 18.000 Helfer

Tokio drückt sechs Wochen vor dem Beginn der Olympischen Spiele (23. Juli bis 8. August) beim Impfen aufs Tempo: Die Organisatoren wollen noch vor der Eröffnungsfeier rund 18.000 Mitarbeiter gegen das Coronavirus impfen - darunter Schiedsrichter, Anti-Doping-Kontrolleure und auch Volunteers. Geimpft werden sollen alle, die regelmäßig engen Kontakt zu Athleten haben werden, wie die OK-Chefin Seiko Hashimoto ankündigte.

"Alle diese Personen werden bis Ende Juni ihre erste Impfdosis erhalten haben und die zweite Dosis drei Wochen später, bevor die Wettbewerbe beginnen", sagte Hashimoto, die hofft, dass die Impfungen es den Mitarbeitern ermöglichen wird, "sorglos an Veranstaltungsabläufen teilzunehmen".

Impfberechtigt seien unter anderem Beschäftigte im Olympischen Dorf, Flughafen-Angestellte, Vertreter der Olympischen und Paralympischen Komitees sowie einige der 70.000 Freiwilligen.

Die Organisatoren und die japanische Regierung halten an Olympia fest, obwohl der Widerstand gegen das Megaevent inmitten der Pandemie enorm ist und in Tokio immer noch der Corona-Ausnahmezustand gilt. Bislang sind in Japan lediglich vier Prozent der 125 Millionen Einwohner vollständig geimpft, knapp 13 Prozent haben ihre erste Impfdosis erhalten.

Strenge Corona-Auflagen würden die Sicherheit der Athleten und der japanischen Öffentlichkeit sicherstellen, heißt es aus dem OK. So sind etwa ausländische Fans nicht zugelassen, die Sportler müssen sich täglich testen lassen - auch wenn sie bereits geimpft sind. Eine Entscheidung darüber, ob japanische Zuschauer zugelassen werden, wird Ende des Monats erwartet.