Olympia-Umfrage: Skepsis in Japan hält an

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Olympia-Umfrage: Skepsis in Japan hält an
Olympia-Umfrage: Skepsis in Japan hält an

Während in Tokio der Countdown zur Eröffnungsfeier läuft und das Olympische Dorf seine Türen für die ersten Athletinnen und Athleten geöffnet hat, ist die Skepsis der Japaner vor den Sommerspielen weiterhin ungebrochen. Nach einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage des Marktforschungsinstituts IPSOS befürworten nur 22 Prozent im Gastgeberland die Olympia-Austragung während der Pandemie.

Das Institut befragte in seiner weltweiten Studie vom 21. Mai bis zum 4. Juni 19.510 Erwachsene in 28 Ländern. Im Durchschnitt sprachen sich nur 43 Prozent für die Durchführung der Spiele aus, die im vergangenen Jahr verschoben worden waren. Am 23. Juli sollen im Olympiastadion von Tokio die Sommerspiele eröffnet werden, Zuschauer sind wie bei den meisten Wettbewerben nicht zugelassen.

Laut IOC-Präsident Thomas Bach können sich die Gastgeber auf die "intensivsten und strengsten COVID-Maßnahmen" und das vom Internationalen Olympischen Komitee angeschobene "weltweite Impfprogramm" verlassen. "Das japanische Volk kann auf alle Bemühungen vertrauen, die wir unternehmen, um die Spiele sicher zu machen", sagte Bach in einem Gespräch mit Olympiachefin Seiko Hashimoto am Dienstag.

Tokio und die angrenzenden Präfekturen befinden sich seit Montag im Notstand, der allerdings kein besonders strenger Lockdown ist. Restaurants und Bars sollen um 20.00 Uhr schließen und keinen Alkohol ausschenken. Die Bevölkerung ist dazu aufgerufen, zu Hause zu bleiben und unnötige Kontakte zu vermeiden. Die Sportler und weitere Gäste der Olympischen Spiele unterliegen strengen Corona-Maßnahmen.

Laut der IPSOS-Umfrage ist die Zustimmung zu den Spielen nur in wenigen Ländern wie der Türkei (71 Prozent) und Saudi-Arabien (66) überdurchschnittlich hoch. Unter den elf europäischen Ländern, in denen die Umfrage durchgeführt wurde, lag der Wert in Russland (61) am höchsten, obwohl die Sportgroßmacht nach den Dopingskandalen der vergangenen Jahre nicht unter eigener Flagge starten darf.

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