Olympische Spiele: DOSB-Spitze begrüßt Zurückhaltung bei Zuschauer-Zulassung

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Olympische Spiele: DOSB-Spitze begrüßt Zurückhaltung bei Zuschauer-Zulassung
Olympische Spiele: DOSB-Spitze begrüßt Zurückhaltung bei Zuschauer-Zulassung

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) unterstützt den defensiven Kurs der Olympia-Organisatoren bei der Zulassung von Zuschauern. "Es wird in Tokio kein zweites Wembley geben", sagte DOSB-Vorstandschefin Veronika Rücker dem SID: "Die Veranstalter werden die Kapazität der Hallen und Stadien nicht annähernd ausschöpfen. Wir begrüßen es sehr, dass die Gastgeber diese Frage laufend an die aktuelle Pandemie-Situation anpassen."

Wie japanische Medien am Dienstag berichteten, soll die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele am 23. Juli im Nationalstadion von Tokio mit einer reduzierten Anzahl an VIPs und Funktionären aber ohne Fans stattfinden. Unabhängig von der Zeremonie hatten die Organisatoren ein Limit von 10.000 einheimischen Fans oder die Hälfte der Kapazität jedes Veranstaltungsortes eingeführt. Zuschauer aus Übersee sind in Japan bereits ausgeschlossen worden. Weitere limitierende Maßnahmen stehen aufgrund der in Tokio weiterhin steigenden Inzidenzzahlen im Raum.

"Eine Regelung mit Zuschauern unter Einhaltung aller zu treffenden Vorsichtsmaßnahmen wäre uns natürlich am liebsten, aber wir wollen auf keinen Fall eine Zuschauerzulassung für den Preis der Gesundheit". sagte DOSB-Leistungssportchef Dirk Schimmelpfennig, der in Tokio als Chef de Mission der deutschen Olympiamannschaft fungiert, im SID-Interview.

Schutzmaßnahmen und Hygienekonzepte seien "das Wichtigste. Sicherlich wären Zuschauer in den Sportstätten schöner, als wenn wir Geisterspiele austragen", sagte Schimmelpfennig: "Es ist den Sportlern aber lieber, nur vor ganz wenigen oder gar keinen Zuschauern anzutreten als gar nicht. Sie haben auf diese Spiele lange hintrainiert, freuen sich jetzt auf die Wettkämpfe und sind flexibel hinsichtlich der Rahmenbedingungen."

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