Olympisches Boxen: Verdachtsfälle wegen sexualisierter Gewalt

SID
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Berlin (SID) - Im olympischen Boxen in Baden-Württemberg sind Verdachtsfälle von sexualisierter Gewalt bekannt geworden. Betroffen seien mehrere Personen, die im Leistungssportbereich tätig sind. Das ergaben Recherchen der Stuttgarter Nachrichten und der Stuttgarter Zeitung. Auch der Spiegel berichtete.

Geschäftsführer Michael Müller vom Deutschen Boxsport-Verband (DBV) erklärte, dass eine Person freigestellt worden sei. "Für uns gilt die Unschuldsvermutung sowie der mögliche Opferschutz", sagte Müller dem SID.

Wie die Recherchen der Medienhäuser ergaben, habe die Polizei bereits Zeugen vernommen, die Staatsanwaltschaft Heidelberg koordiniere die Ermittlungen. Eine der drei Personen, die bereits vernommen wurde, habe die Vorwürfe zurückgewiesen, hieß es.