"Nicht optimal": Nico Hülkenberg verpasst Top 10 bei F1-Comeback

Stefan Ehlen
·Lesedauer: 3 Min.

"Schade. Eigentlich hat nur ein Zehntel oder etwas mehr gefehlt", sagt Nico Hülkenberg. Tatsächlich war es sogar weniger als das: 0,065 Sekunden trennten den Formel-1-Rückkehrer im Qualifying in Silverstone von einem Top-10-Platz in der Startaufstellung zum Großbritannien-Grand-Prix 2020.

Und Hülkenberg selbst hat gemischte Gefühle, wenn er bei 'Sky' über seine Qualifyingleistung spricht. Es sei "nicht optimal" gelaufen, meint er, "aber es wäre auch utopisch, zu erwarten, dass beim ersten Mal alles glattgeht."

Es sei "sicherlich" etwas mehr drin gewesen für ihn und Racing Point, zumal Lance Stroll das Schwesterfahrzeug knapp in die Top 10 bugsierte.

So geht es dem Nacken von Hülkenberg jetzt

"Das Auto hat die Pace", sagt Hülkenberg und erklärt: "Es war nicht einfach, im Quali den Rhythmus zu finden, auch mit dem Medium im ersten Teil von Q2, und dann den weichen [Reifen]. Das hat ein bisschen den Rhythmus verändert."

Nico Hulkenberg, Racing Point RP20

Nico Hulkenberg, Racing Point RP20<span class="copyright">Mark Sutton / Motorsport Images</span>
Nico Hulkenberg, Racing Point RP20Mark Sutton / Motorsport Images

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Nico Hulkenberg, Racing Point RP20<span class="copyright">Steven Tee / Motorsport Images</span>
Nico Hulkenberg, Racing Point RP20Steven Tee / Motorsport Images

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Nico Hulkenberg, Racing Point RP20<span class="copyright">Charles Coates / Motorsport Images</span>
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Nico Hulkenberg, Racing Point RP20<span class="copyright">Glenn Dunbar / Motorsport Images</span>
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Nico Hulkenberg, Racing Point RP20Andy Hone / Motorsport Images

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Und als es darauf ankam, konnte Hülkenberg nicht mehr nachlegen. Er schiebt das auch auf seinen Quereinstieg ohne große Vorbereitung und gesteht: "Der Nacken streckt im Moment die Zunge raus. Diese Maschinen sind schon abartig schnell. Das ist echt beeindruckend und Wahnsinn."

"Aber wenn man über acht Monate diese g-Kräfte nicht gewohnt ist, dann ist klar, dass das nicht ganz passen kann und sehr, sehr schwierig ist für mich im Auto."

Was sich Hülkenberg vom Rennen verspricht

Hinzu komme: "Ich bin mit so vielem Neuen konfrontiert. Alles, was ich mit dem Auto mache, ist neu. Zum ersten Mal das Qualifying, zum ersten Mal mit wenig Sprit. Ich muss lernen und alles aufsaugen, und möglichst schnell verdauen."

Dennoch werde er versuchen, im Rennen am Sonntag noch einen Top-10-Platz und damit WM-Punkte zu ergattern.

"Wir wissen ja, dass der Racing Point ein sehr schnelles Auto ist. Wir werden kämpfen", sagt Hülkenberg. "Erwartungshaltung: Ich will kein Ergebnis prophezeien. Ich will eine gute Leistung abliefern. Und hoffentlich kommt was Zählbares bei rum."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.