Oskar Lafontaine: Harsche Kritik an AKK

Harsche Worte von Oskar Lafontaine. (Bild: Carsten Koall/Getty Images)
Harsche Worte von Oskar Lafontaine. (Bild: Carsten Koall/Getty Images)

In einem Facebook-Post übt Oskar Lafontaine harsche Kritik an Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU). Er bezeichnet die neue Verteidigungsministerin darin schon jetzt als Kriegsministerin.

Nachdem Annegret Kramp-Karrenbauer alias AKK als neue Verteidigungsministerin vereidigt wurde, schaltet Linken-Politiker Oskar Lafontaine einen Tag darauf in den Angriffsmodus. Seine verbale Attacke zielt vor allem auf AKKs Forderung, die Verteidigungsausgaben zu erhöhen - und zwar im Sinne der Zusage an die Nato, besagte Ausgaben bis zum Jahr 2024 in Richtung zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu steigern.

Scrollen, um mit dem Inhalt fortzufahren
Anzeige

Lafontaine spart dabei nicht an drastischen Worten, wie der ganze Facebook-Beitrag im Wortlaut verdeutlicht:

"Die Vereidigung der Kriegsministerin

Annegret Kramp-Karrenbauer wurde als Kriegsministerin vereidigt. Sie bekannte sich zum 2-Prozent-Ziel der Nato. Sie will, dass Deutschland allein mehr Geld für Militär und Rüstung ausgibt als Russland. Wie nennt man das? Schwachsinn oder Größenwahn?

Dann kam ihr Treue-Bekenntnis zur Nato, sprich zu den USA: "Wir wissen, auf welcher Seite des Tisches wir sitzen." Das weiß sie offensichtlich nicht. Die Rohstoff- und Drohnen-Kriege sowie die Sanktionen der USA führen zum Tode von Millionen Menschen und sind ein Bruch des Völkerrechts. Annegret Kramp-Karrenbauer sitzt also mit Massenmördern und Völkerrechtsbrechern am Tisch. Wird sie es je begreifen?"

Lesen Sie auch