Overwatch: Taktik-Revolution in der Millionenliga

Carolin Meyer
Sport1
Schon lange gibt es seitens der Overwatch-Community das Verlangen nach mehr Kontrolle darüber, welche Teamkompositionen besonders in Ranglistenmatches gespielt werden.Das übliche Problem: Das komplette, eigene Team wählt Schadenshelden aus und niemand will Tank oder Unterstützer spielen.Die Chancen, mit einem solchen Team zu gewinnen, sind entsprechend niedrig.Kleiden wie die eSports-Profis? Kein Problem! Der SPORT1-eSports-Shop! | ANZEIGE Änderungen in der Overwatch League und RanglisteNach vielen Spekulationen und Andeutungen seitens Blizzard ist es nun aber offiziell: Ein Role Lock kommt in die Overwatch League und in Ranglistenspiele.Genauer gesagt soll von jetzt an eine 2-2-2-Komposition (Zwei Schadenshelden, zwei Tanks und zwei Unterstützer) eingehalten werden. Wenn bereits zwei Schadenshelden ausgewählt worden sind, kann so zum Beispiel nicht noch ein dritter von einem anderen Spieler ausgewählt werden.Für Ranglistenspiele gibt es dazu jetzt die Funktion, dass man seine gewünschte Rolle schon wählen muss, noch bevor man sich in die Warteschlange begibt. Es gibt damit nun also separate Warteschlangen für die drei Arten von Helden.Passend dazu wird jeder Spieler zu jeder Rolle seine individuelle Ranglisten-Wertung bekommen. Spieler und Staff der OWL wissen seit Juni von den ÄnderungenJon Spector, der bei der Liga als Senior Director of Partnerships and Competition aktiv ist, argumentierte für die neue Regel in einem Interview damit, dass alle Ligateams in einer Abstimmung nach ihrer Meinung dazu gefragt worden seien: Und sie waren sich beinahe alle einig darüber, dass es einen solchen Role-Lock braucht.Auch das die 2-2-2-Regelung auf jeden Fall zu allen Nutzern nach Hause in die üblichen Ranglistenmatches implementiert werden soll spräche laut Spector dafür, die Regel so bald wie möglich auch in der Overwatch Liga zu haben.Man möchte laut ihm die Spiele der OWL dem Ranglistenmodus so ähnlich wie möglich halten. In der Liga soll das System folgendermaßen aussehen:Spieler könnten also während einer Karte zwar Helden wechseln, allerdings nicht Rolle. Wer also einen Schadenshelden spielt, wird während der Karte auch nur auf einen anderen Schadenshelden wechseln dürfen. Zwischen zwei verschiedenen Karten kann dafür frei gewechselt werden.Auch die Sitzanordnung soll sich in den Arenen den entsprechenden Rollen anpassen. Mehr Vor- als NachteileSpector sieht ein, dass eine solche Regelung die Kreativität und Flexibilität von Teamkompositionen limitieren wird.Wichtiger sei aber, dass vor allem Profiteams in ausgeglicheneren Matchups antreten, da nun ungefähr erwartet werden kann, was gespielt wird und was nicht.Viele Casualspieler wird es freuen. Die Hoffnung ist, dass dadurch die Qualität der Ranglistenspiele deutlich verbessert wird.Das neue System mitsamt diverser, eigens dafür durchgeführter Änderungen in Bezug auf die Helden, ist jetzt schon auf Blizzards Overwatch-Testserver spielbar.

Overwatch: Taktik-Revolution in der Millionenliga

Schon lange gibt es seitens der Overwatch-Community das Verlangen nach mehr Kontrolle darüber, welche Teamkompositionen besonders in Ranglistenmatches gespielt werden.Das übliche Problem: Das komplette, eigene Team wählt Schadenshelden aus und niemand will Tank oder Unterstützer spielen.Die Chancen, mit einem solchen Team zu gewinnen, sind entsprechend niedrig.Kleiden wie die eSports-Profis? Kein Problem! Der SPORT1-eSports-Shop! | ANZEIGE Änderungen in der Overwatch League und RanglisteNach vielen Spekulationen und Andeutungen seitens Blizzard ist es nun aber offiziell: Ein Role Lock kommt in die Overwatch League und in Ranglistenspiele.Genauer gesagt soll von jetzt an eine 2-2-2-Komposition (Zwei Schadenshelden, zwei Tanks und zwei Unterstützer) eingehalten werden. Wenn bereits zwei Schadenshelden ausgewählt worden sind, kann so zum Beispiel nicht noch ein dritter von einem anderen Spieler ausgewählt werden.Für Ranglistenspiele gibt es dazu jetzt die Funktion, dass man seine gewünschte Rolle schon wählen muss, noch bevor man sich in die Warteschlange begibt. Es gibt damit nun also separate Warteschlangen für die drei Arten von Helden.Passend dazu wird jeder Spieler zu jeder Rolle seine individuelle Ranglisten-Wertung bekommen. Spieler und Staff der OWL wissen seit Juni von den ÄnderungenJon Spector, der bei der Liga als Senior Director of Partnerships and Competition aktiv ist, argumentierte für die neue Regel in einem Interview damit, dass alle Ligateams in einer Abstimmung nach ihrer Meinung dazu gefragt worden seien: Und sie waren sich beinahe alle einig darüber, dass es einen solchen Role-Lock braucht.Auch das die 2-2-2-Regelung auf jeden Fall zu allen Nutzern nach Hause in die üblichen Ranglistenmatches implementiert werden soll spräche laut Spector dafür, die Regel so bald wie möglich auch in der Overwatch Liga zu haben.Man möchte laut ihm die Spiele der OWL dem Ranglistenmodus so ähnlich wie möglich halten. In der Liga soll das System folgendermaßen aussehen:Spieler könnten also während einer Karte zwar Helden wechseln, allerdings nicht Rolle. Wer also einen Schadenshelden spielt, wird während der Karte auch nur auf einen anderen Schadenshelden wechseln dürfen. Zwischen zwei verschiedenen Karten kann dafür frei gewechselt werden.Auch die Sitzanordnung soll sich in den Arenen den entsprechenden Rollen anpassen. Mehr Vor- als NachteileSpector sieht ein, dass eine solche Regelung die Kreativität und Flexibilität von Teamkompositionen limitieren wird.Wichtiger sei aber, dass vor allem Profiteams in ausgeglicheneren Matchups antreten, da nun ungefähr erwartet werden kann, was gespielt wird und was nicht.Viele Casualspieler wird es freuen. Die Hoffnung ist, dass dadurch die Qualität der Ranglistenspiele deutlich verbessert wird.Das neue System mitsamt diverser, eigens dafür durchgeführter Änderungen in Bezug auf die Helden, ist jetzt schon auf Blizzards Overwatch-Testserver spielbar.

Schon lange gibt es seitens der Overwatch-Community das Verlangen nach mehr Kontrolle darüber, welche Teamkompositionen besonders in Ranglistenmatches gespielt werden.

Das übliche Problem: Das komplette, eigene Team wählt Schadenshelden aus und niemand will Tank oder Unterstützer spielen.

Die Chancen, mit einem solchen Team zu gewinnen, sind entsprechend niedrig.

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Änderungen in der Overwatch League und Rangliste

Nach vielen Spekulationen und Andeutungen seitens Blizzard ist es nun aber offiziell: Ein Role Lock kommt in die Overwatch League und in Ranglistenspiele.

Genauer gesagt soll von jetzt an eine 2-2-2-Komposition (Zwei Schadenshelden, zwei Tanks und zwei Unterstützer) eingehalten werden. 

Wenn bereits zwei Schadenshelden ausgewählt worden sind, kann so zum Beispiel nicht noch ein dritter von einem anderen Spieler ausgewählt werden.

Für Ranglistenspiele gibt es dazu jetzt die Funktion, dass man seine gewünschte Rolle schon wählen muss, noch bevor man sich in die Warteschlange begibt. Es gibt damit nun also separate Warteschlangen für die drei Arten von Helden.

Passend dazu wird jeder Spieler zu jeder Rolle seine individuelle Ranglisten-Wertung bekommen.


Spieler und Staff der OWL wissen seit Juni von den Änderungen

Jon Spector, der bei der Liga als Senior Director of Partnerships and Competition aktiv ist, argumentierte für die neue Regel in einem Interview damit, dass alle Ligateams in einer Abstimmung nach ihrer Meinung dazu gefragt worden seien: Und sie waren sich beinahe alle einig darüber, dass es einen solchen Role-Lock braucht.

Auch das die 2-2-2-Regelung auf jeden Fall zu allen Nutzern nach Hause in die üblichen Ranglistenmatches implementiert werden soll spräche laut Spector dafür, die Regel so bald wie möglich auch in der Overwatch Liga zu haben.

Man möchte laut ihm die Spiele der OWL dem Ranglistenmodus so ähnlich wie möglich halten.

In der Liga soll das System folgendermaßen aussehen:


Spieler könnten also während einer Karte zwar Helden wechseln, allerdings nicht Rolle. Wer also einen Schadenshelden spielt, wird während der Karte auch nur auf einen anderen Schadenshelden wechseln dürfen. Zwischen zwei verschiedenen Karten kann dafür frei gewechselt werden.

Auch die Sitzanordnung soll sich in den Arenen den entsprechenden Rollen anpassen.


Mehr Vor- als Nachteile

Spector sieht ein, dass eine solche Regelung die Kreativität und Flexibilität von Teamkompositionen limitieren wird.

Wichtiger sei aber, dass vor allem Profiteams in ausgeglicheneren Matchups antreten, da nun ungefähr erwartet werden kann, was gespielt wird und was nicht.

Viele Casualspieler wird es freuen. Die Hoffnung ist, dass dadurch die Qualität der Ranglistenspiele deutlich verbessert wird.

Das neue System mitsamt diverser, eigens dafür durchgeführter Änderungen in Bezug auf die Helden, ist jetzt schon auf Blizzards Overwatch-Testserver spielbar.

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