Pandemie-Thriller "Songbird" zeigt erschreckende Corona-Zukunft - Produzent Michael Bay erntet Kritik

teleschau
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Kann der Film unterhalten - oder schürt er Panik? Der Thriller "Songbird" des Actionfilm-Produzenten Michael Bay blickt vier Jahre in die Zukunft - und zeigt ein dystopisches Los Angeles, fest in der Hand der Corona-Pandemie. Auf YouTube erntete der Trailer bereits negative Kritik.

Wie sähe die Welt wohl aus, wenn die aktuelle Corona-Pandemie in vier Jahren immer noch die Welt beherrschen würde? Eine Idee davon hat Actionfilm-Produzent Michael Bay ("Transformers"): In seinem Horrorfilm "Songbird" zeigt er ein mögliches Szenario nach vier Jahren des Lockdowns. Nun erschien der erste Trailer des Pandemie-Thrillers.

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Die Hauptrollen übernehmen "Riverdale"-Star KJ Apa und "Descendants"-Darstellerin Sofia Carson, in weiteren Rollen sind Craig Robinson, Bradley Whitford, Peter Stormare, Alexandra Daddario, Paul Walter Hauser und Demi Moore zu sehen. Die Ausgangslage der Geschichte ist dramatisch: 2024 gibt es bereits mehr als 110 Millionen Tote, das Virus ist inzwischen mutiert und auf der ganzen Welt herrschen strenge Ausgangssperren. Infizierte Amerikaner werden in Quarantänelager gebracht.

Im Mittelpunkt stehen der immune Nico (Apa) und seine große Liebe Sara (Carson), die ihre Wohnung nicht verlassen darf. Der strenge Lockdown verbietet jeglichen physischen Kontakt zwischen den beiden. Als Sara Gefahr läuft, sich anzustecken, versucht Nico, ihre Inhaftierung zu verhindern.

"Genau die Art von Film, die wir jetzt brauchen"

Der Katastrophen-Film wurde während der Pandemie in Los Angeles gedreht. Wann der Film veröffentlicht wird, ist noch nicht bekannt. In den Kommentaren äußern sich die meisten YouTube-Nutzer schockiert zum Film. "Warum macht ihr so was überhaupt? Warum?", fragte ein Nutzer. Ein anderer schrieb sarkastisch: "Nun ... Mit diesem Film fühle ich mich jetzt viel besser." Ein weiterer stellte fest: "Genau die Art von Film, die wir jetzt brauchen."

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Während die einen Produzent Michael Bay mit den Worten "zu früh" ansprachen, kritisierten andere die realistische Darstellung. "Was den Film zum Horror macht, ist die Realitätsnähe." Ein weiterer Nutzer schrieb lediglich: "Geschmacklos. Unangemessen. Ziemlich erstaunlich dumm." Außerdem wurde Hollywood für die schnelle Realisierung kritisiert: "Hollywood konnte nicht bis nach dem ersten Jahr der Pandemie warten, um daraus Kapital zu schlagen?"