Para-Tischtennis: Acht WM-Medaillen und ein „Grand Slam“

Para-Tischtennis: Acht WM-Medaillen und ein „Grand Slam“
Para-Tischtennis: Acht WM-Medaillen und ein „Grand Slam“

Die deutsche Tischtennis-Mannschaft ist von den Para-Weltmeisterschaften im spanischen Granada mit acht Medaillen zurückgekehrt. Valentin Baus und Thomas Schmidberger gewannen Gold im Einzel, Sandra Mikolaschek und Thomas Brüchle feierten den WM-Titel im Mixed. Der seit 2019 ungeschlagene Baus schaffte mit seinem Erfolg den „Grand Slam“ im Tischtennis, der Weltranglistenerste gewann nach EM- und Paralympics-Titel nun auch die WM.

Im Finale besiegte der 26 Jahre alte Baus den Titelverteidiger Ali Oztürk aus der Türkei trotz eines Infekts mit 3:1. Teamkollege Schmidberger gewann sein Finale in der Wettkampfklasse 3 gegen den US-Amerikaner Jenson van Emburgh ebenfalls mit 3:1. Zuvor hatte der 31-Jährige im Halbfinale seinen Teamkollegen Brüchle, mit dem er in Tokio bei den Paralympics im vergangenen Jahr im Team sensationell Silber geholt hatte, mit 3:0 besiegt.

Für eine Überraschung sorgte Jana Spegel aus Stuttgart. Erst im Halbfinale unterlag sie der Weltranglistenersten Dorota Buclaw aus Polen mit 1:3, gewann im Anschluss aber ihr Bronze-Match. Die weiteren Medaillen holten Sandra Mikolaschek (Silber), das Frauen-Duo Stephanie Grebe und Juliane Wolf (jeweils Silber), sowie das Männer-Doppel Valentin Baus und Thomas Schmidberger (Bronze).

„Wir haben eine sehr gute Weltmeisterschaft gespielt, bei der es neben einzelnen Enttäuschungen viele positive Überraschungen gab“, sagte Bundestrainer Volker Ziegler: „Ich ziehe den Hut vor dem Einsatz und Willen, den die Spielerinnen und Spieler hier an den Tag gelegt haben.“