Partnerschaft verlängert: Sauber auch 2021 als Alfa Romeo in der Formel 1

Norman Fischer
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Sauber hat seine Partnerschaft mit Alfa Romeo um eine weitere Saison verlängert und wird auch 2021 in der Formel 1 unter dem Namen des italienischen Automobilherstellers an den Start gehen. Die Partnerschaft existiert bereits seit 2018. Damals war Alfa Romeo noch nur einfacher Sponsor, bevor man ein Jahr später auch den Namen des Teams übernahm.

"Die Verlängerung unserer Partnerschaft mit Alfa Romeo ist ein wahres Statement der Absichten beider Parteien", sagt Teamchef Frederic Vasseur. "In Sauber hat Alfa Romeo einen entschlossenen und Performance-getriebenen Partner gefunden, dem man seine Marke anvertrauen konnte. Wir sind geehrt, das Erbe und die vergangenen Erfolge von Alfa Romeo in unserem Namen tragen zu können."

"Beide Parteien wollten immer, dass die Partnerschaft langfristig Früchte trägt. In den vergangenen drei Saisons haben wir eine solide Grundlage gelegt und wollen die Früchte dieser Arbeit 2021 und darüber hinaus ernten", so Vasseur weiter.

2020 ist für das Team jedoch ein schwieriges Jahr. Der Rennstall kämpft zusammen mit Haas und Williams am Ende des Feldes und konnte bislang erst fünf Punkte sammeln. Für Teamgründer Peter Sauber ist das vor allem dem schwachen Ferrari-Motor geschuldet. "Mit einigen PS mehr ergäbe sich ein anderes Bild", ist der Schweizer gegenüber 'Speedweek' überzeugt.

Er glaubt, dass das Chassis von Alfa Romeo auch auf Augenhöhe mit dem von Ferrari ist. Warum die Scuderia trotzdem deutlich mehr Punkte auf dem Konto hat, macht er an einem Mann fest: "Charles Leclerc ist dort ein Spitzenfahrer. Wenn er etwas weiter vorne steht, ist das der Fahrer und nicht der Ferrari."

Wer 2021 für das Team fahren wird, ist noch offen. Aktuell deutet alles auf einen Verbleib von Kimi Räikkönen und Antonio Giovinazzi hin, wobei Red-Bull-Motorsportkonsulent zuletzt den Namen Sergio Perez in den Raum geworfen hatte.

In Imola wird das Team das 110-jährige Jubiläum von Alfa Romeo feiern und dafür mit einer Speziallackierung fahren. Die italienische Flagge wird auf Motorenabdeckung und den Endplatten der Heckflügel zu sehen sein. Zudem wird das Auto den Schriftzug "Welcome back Imola" tragen.

Mit Bildmaterial von Alfa Romeo.