Pechstein kämpft um Olympiaticket

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Pechstein kämpft um Olympiaticket
Pechstein kämpft um Olympiaticket

Der Auftakt verlief enttäuschend, nun steht Claudia Pechstein bereits unter Druck: Beim zweiten Weltcup der Eisschnellläufer am Wochenende im norwegischen Stavanger muss die fünfmalige Olympiasiegerin im Kampf um das Ticket für Peking 2022 liefern.

Die 49-jährige Pechstein ist dabei schon am Freitag gefordert. Auf ihrer Spezialstrecke 5000 m ist eine gute Zeit Pflicht. "Claudia ist guten Mutes und muss es probieren, auf den 5000 m ihre Chancen wahrzunehmen", sagte Bundestrainer Helge Jasch dem SID.

Das Rennen ist für die Vergabe der Olympia-Startplätze enorm wichtig. Die acht Bestplatzierten nach vier Läufen im Langstrecken-Weltcup qualifizieren sich. Dieses Ziel ist für Pechstein nach Rang 16 über 3000 m beim Saisonauftakt in Polen nur noch schwer zu erreichen. Aber: Vier weitere Tickets werden über ein Time-Ranking im 5000-m-Rennen vergeben. "Man muss schauen, dass man eine gute Zeit macht", sagte Jasch.

Eine weitere Chance auf die erhofften achten Winterspiele bietet sich Pechstein im Massenstart. Auch dort verlief der Start allerdings nicht wie gewünscht, im Halbfinale des Massenstartrennens am vergangenen Wochenende hatte die Berlinerin aufgegeben. "Man ist natürlich enttäuscht, wenn es vom Ergebnis nicht so läuft wie erhofft", sagte Jasch.

In Stavanger hofft der Bundestrainer zudem auf gute Bedingungen. Ein erster Test am Mittwoch war ernüchternd. „Das Eis war nicht ganz so schnell. Die Frage ist, wie es dann am Wochenende ist. Ich hoffe, dass es ein bisschen schneller ist. Es war etwas langsamer als erhofft“, sagte Jasch.

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