Pechstein verpasst Top-Ergebnis

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Pechstein verpasst Top-Ergebnis
Pechstein verpasst Top-Ergebnis

Die fünfmalige Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Claudia Pechstein hat zum Auftakt des zweiten Saisonweltcups in Stavanger ein Top-Ergebnis verfehlt. Die 49-Jährige beendete den für die Olympia-Qualifikation wichtigen 5000-m-Lauf am Freitag in 7:10,778 Minuten und wurde damit Siebte der B-Gruppe.

"Sie war sehr gut unterwegs, ist das Rennen sehr offensiv angegangen", sagte Bundestrainer Helge Jasch. Auf den letzten drei Runden konnte Pechstein das hohe Anfangstempo aber nicht mehr halten und verlor Zeit. "Sie hat alles gegeben und probiert", sagte Jasch.

Was Pechsteins Leistung wert ist, wird sich erst noch zeigen. Die acht Bestplatzierten nach vier Läufen im Langstrecken-Weltcup qualifizieren sich für Peking 2022. Dieses Ziel ist für Pechstein nur noch schwer zu erreichen. Vier weitere Tickets werden über ein Time-Ranking im 5000-m-Rennen vergeben, der Lauf war daher von großer Bedeutung.

Eine weitere Chance auf ihre achten Winterspiele bietet sich Pechstein im Massenstart. Auch dort verlief der Saisonstart allerdings nicht wie gewünscht, im Halbfinale des ersten Massenstartrennens am vergangenen Wochenende in Polen hatte die Berlinerin aufgegeben.

Pechstein hatte sich nach dem enttäuschenden Saisonauftakt selbstkritisch und kämpferisch geäußert. „Ich habe immer gesagt, dass die Qualifikation zu meinen achten Olympischen Winterspielen der schwerste Weg wird“, so Pechstein bei Facebook: „Ich werde alles geben, um als erste Frau der Welt dieses Ziel zu erreichen.“

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