Perez: Aktueller Racing-Point-Vertrag der letzte?

Norman Fischer

Der aktuelle Formel-1-Vertrag könnte der letzte für Sergio Perez sein, sollte er sich dann nicht in einer Position befinden, in der er näher an der Spitze kämpfen kann. Seit 2014 fährt der Mexikaner für Force India und Nachfolgerennstall Racing Point, erst vor kurzem hat er seinen Vertrag um drei weitere Jahre bis 2022 verlängert.

Danach wird der 29-Jährige entscheiden, ob er noch weiter in der Formel 1 fahren möchte. "Im nächsten Jahr fahre ich meine zehnte Saison. Aber wenn die Dinge so bleiben, dann sehe ich nicht, dass ich meine Karriere viel länger als bis 2022 ausdehnen werde", so Perez. Zwar sei er gerne beim Team aus Silverstone, doch zwölf Jahre im Mittelfeld seien dann genug.

Seine Hoffnung liegt auf 2021, wenn große Regeländerungen das Feld durchmischen könnten. Force India galt jahrelang als Team, das aus wenig Möglichkeiten das Beste macht. "Ich weiß, was im Team vor sich geht", sagt Perez.

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Natürlich wären die Chancen bei einem Topteam höher, "aber ich muss realistisch sein. Ich kann nicht bei Mercedes oder Ferrari fahren", so Perez. Doch abgesehen davon ist Racing Point für ihn eine fantastische Adresse. "Viele Fahrer wären gerne hier, vor allem bei dem, was hinter den Kulissen abgeht. Es ist eine gute Möglichkeit", sagt er.

Sollte sich unerwarteterweise doch noch eine Chance bieten, dann würde ihm das Team aber keine Steine in den Weg legen, da ist sich "Checo" sicher: "Ich war so lang hier, dass es wie eine zweite Familie für mich geworden ist. Ich denke nicht, dass jemand glücklicher wäre, wenn es für mich eine Möglichkeit in einem Topteam geben würde. Sie würden mir die Chance mit Sicherheit geben."

Sollte das nicht passieren, wäre das für Perez auch nicht tragisch: "Hier ist auch ein fantastischer Ort. Warum nicht also eine gute, langfristige Zukunft hier sichern? Ich bin sicher, dass ich hier sehr erfolgreich sein werde."

Mit Bildmaterial von LAT.

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