"Er ist ein Phänomen": Lobeshymne auf Charles Leclerc

Maria Reyer
motorsport.com

Die Lobeshymnen auf Charles Leclerc verstummen nicht. Nach FIA-Präsident Jean Todt, Red-Bull-Motorsportkonsulent Helmut Marko und der Ferrari-Führung selbst hat ein weiterer Kenner der Szene seine Bewunderung für den Monegassen ausgesprochen. "Er ist ein Phänomen", meint Jean Alesi.

Der ehemalige Ferrari-Pilot hat gegenüber dem italienischen Radiosender 'Rai' über Leclercs Talent geplaudert. "Ich bin sicher, er wird bald Weltmeister sein", glaubt der Franzose, dessen Sohn auch Ferrari-Junior ist. Leclerc konnte in seiner ersten Saison im Topteam überzeugen.

Nach anfänglichen Fehlern (Crash in Baku und Monaco) fand sich der 22-Jährige immer besser zurecht. Mit seinen Siegen in Belgien und vor allem beim Heimspiel in Italien eroberte er die Herzen der Tifosi im Flug. Nicht nur in der WM-Tabelle konnte er Sebastian Vettel hinter sich lassen, mit sieben Pole-Positionen krönte er sich auch zum Quali-König 2019.

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Schon FIA-Präsident Todt hat vor wenigen Tagen angemerkt, dass Leclerc wohl ein zukünftiger Weltmeister sei. In der Winterpause hat er mit der Scuderia einen Vertrag bis 2024 unterschrieben. Helmut Marko erklärte gegenüber 'Motorsport-Total.com', Leclerc wäre der einzige Juniorpilot, der ihn außerhalb des Red-Bull-Kosmos interessiere.

Alesi weiß, was es heißt, Ferrari-Pilot zu sein. Von 1991 bis 1995 war er bei den Roten unter Vertrag. Im Grand Prix von Kanada 1995 feierte er mit den Italienern seinen einzigen Formel-1-Sieg.

Mit Bildmaterial von LAT.

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