Philipp Lahm: "Uli Hoeneß ist noch zu tatkräftig, um loszulassen"

Der Außenverteidiger beendet seine Karriere am Ende der Saison. Dass er nicht Sportdirektor wird, liegt auch an Uli Hoeneß.

Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß war wohl der Hauptgrund für die Absage von Philipp Lahm, ab Sommer beim Rekordmeister die Rolle als Sportdirektor zu übernehmen. "Generell kann man nur Dinge rund um die Mannschaft beeinflussen, wenn man die Verantwortung hat", sagte Lahm (33) im stern-Interview.

Offenbar war jedoch Hoeneß (65) bei den Verhandlungen nicht bereit gewesen, die Kompetenzen in der Führungsetage neu zu verteilen. Dies ließ Lahm, der nach der Saison seine Karriere beenden wird, im stern durchblicken: "Ich glaube, dass Uli Hoeneß noch zu tatkräftig ist, um loszulassen. Zu jung. Er will die Dinge selbst beeinflussen. Und das ist auch sein gutes Recht, er ist Aufsichtsratsvorsitzender und hat Unglaubliches für den Klub geleistet." 

Zudem stellte Lahm der Bundesliga-Konkurrenz kein gutes Zeugnis aus. Lediglich Borussia Dortmund habe "eine unglaublich talentierte Mannschaft. Die hätten die Bundesligasaison auch enger gestalten können". Ansonsten fehle es "den meisten an Qualität, das muss man so deutlich festhalten", sagte der Bayern-Kapitän.

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