Pieters nach Koma wieder bei Bewusstsein

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Nach über vier Monaten im künstlichen Koma ist die schwer verunglückte Bahnrad-Weltmeisterin Amy Pieters (Niederlande) wieder bei Bewusstsein. Das teilte ihr Team SD Worx am Donnerstag mit.

„Der Zustand von Amy Pieters hat sich entwickelt. Sie ist jetzt bei Bewusstsein. Das bedeutet, dass sie leicht nonverbal kommunizieren kann. Amy erkennt Menschen, versteht, was gesagt wird, und kann immer mehr Aufgaben ausführen“, schrieb Pieters‘ Rennstall.

Allerdings würden die behandelnden Ärzte noch nicht sagen können, ob die durch einen Trainingssturz vor allem an Schädel und Gehirn verletzte Athletin unter Spätfolgen leiden wird und welche Fähigkeiten Pieters erhalten bleiben werden.

Schwerer Unfall im Trainingslager kurz vor Weihnachten

Die 30-Jährige war kurz vor den Weihnachtsfeiertagen im Trainingslager der niederländischen Nationalmannschaft im spanischen Calpe gestürzt und umgehend in Alicante operiert worden. Nach dem gelungenen Eingriff zur Verringerung des Überdrucks im Kopf der zweimaligen Olympia-Teilnehmerin versetzten die Mediziner Pieters ins künstliche Koma.

Wenige Tage nach dem Jahreswechsel wurde Pieters zur Weiterbehandlung in ein Krankenhaus in ihrem Heimatland verlegt. Zum damaligen Zeitpunkt hatte die Bahnspezialistin laut Teamangaben unter reduzierter Sedierung bereits wieder selbstständig geatmet und sich in einem stabilen Zustand befunden.

Pieters hatte von 2019 bis 2021 dreimal in Folge mit ihrer Nationalmannschaftskollegin Kirsten Wild den WM-Titel im Madison gewonnen. Auch auf der Straße feierte Pieters Erfolge.

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