Pirelli-Tests für 2021: Was die Teams wann probieren dürfen

Norman Fischer
·Lesedauer: 2 Min.

Die Formel-1-Piloten werden in Bahrain an diesem Wochenende und beim Saisonfinale in Abu Dhabi noch einmal die Möglichkeit haben, die Pirelli-Reifen für die Saison 2021 im Training auszuprobieren. In Portimao hatte der Hersteller die Fahrer blind verschiedene Sätze testen lassen, jetzt bekommt jeder Fahrer die definitiven Reifen für die kommende Saison.

In Bahrain wird Pirelli pro Auto zwei Sätze des C3-Reifens zur Verfügung stellen. Beide Sätze können nach Ermessen des Teams entweder in der ersten oder in der zweiten Session des Freien Trainings verwendet werden, müssen aber jeweils über mindestens sechs gezeitete Runden eingesetzt werden.

Pflicht ist dabei nur: Mindestens einer der beiden Sätze muss für sechs gezeitete Runden im zweiten Training verwendet werden - auch wenn er dabei schon in der ersten Session zum Einsatz kam. Die Reifendrücke wurden dabei auf 21 psi vorne (1,5 psi weniger als 2020) und 20,5 psi hinten (0,5 psi weniger als 2020) festgelegt.

In Abu Dhabi wird pro Auto ein Reifensatz der weicheren Mischung C4 geliefert, der in der zweiten Session nur für einen Mindeststint von acht gezeiteten Runden verwendet werden darf.

Bei den neuen Reifen konnte Pirelli aber nicht die breitere Schulter an den Hinterreifen verwenden, weil die Teams nicht in der Lage wären, diesen mit ihren aktuellen Fahrzeugen zu fahren, ohne einen Schaden am Unterboden zu riskieren. Für 2021 gibt es im Reglement neue Vorgaben zu diesem Bereich des Unterbodens.

"Vorne gibt es ein leicht verändertes Profil, aber hinten haben wir aufgrund des Unterbodens und den möglichen Problemen damit das gleiche Profil", erklärt Pirelli-Manager Mario Isola. "Trotzdem verwenden wir hinten einige andere Elemente und auch andere Materialien."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.