Po-Eklat! Bad Boy Paire schlägt wieder zu

·Lesedauer: 2 Min.
Po-Eklat! Bad Boy Paire schlägt wieder zu
Po-Eklat! Bad Boy Paire schlägt wieder zu

Er kann es nicht lassen!

Bei den Estoril Open, ein ATP-Turnier der Kategorie 250, verlor Benoit Paire erst in zwei Sätzen (4:6, 5:7) gegen den Südkoreaner Kwon Soon-woo und dann seine gute Kinderstube.

Beim Verlassen des Platzes zog er seine Hose herunter und zeigte dem Publikum seinen - immerhin noch mit einer Boxershorts bekleideten - Hintern. Damit machte der 32-Jährige überdeutlich klar, was er von dem Spiel und den Zuschauern hielt. (NEWS: Alles zur ATP)

Aber der Reihe nach: Bereits während der Partie zeigte er sich von seiner schlechten Seite. Nach dem verlorenen ersten Satz verdüsterte sich die Laune der aktuellen Nummer 59 der Welt zusehends. Als er dann auch noch vier Satzbälle vergab, war es endgültig um den Mann aus Avignon geschehen. (SERVICE: ATP-Weltrangliste)

Zu diesem Zeitpunkt wollte Paire das Match abbrechen, wurde aber vom Schiedsrichter aufgefordert, die Partie zu beenden. Die Zuschauer „belohnten“ ihn für sein Verhalten mit heftigen Buh-Rufen bis Spielende.

Paire fällt immer wieder negativ auf

Es ist nicht der erste Skandal des Franzosen. Unter anderem sorgte er vor einem Jahr beim ATP-Turnier in Buenos Aires für Ärger mit dem Schiedsrichter, nachdem er zweimal gespuckt hatte. Selbst der Supervisor konnte ihn nicht beruhigen. Später im Match schlug er absichtlich zwei Doppelfehler. Den letzten Aufschlag führte er sogar aus, als der Balljunge noch auf dem Spielfeld war, um den Netzaufschlag zuvor einzusammeln.

Kurz nach dem Match präsentierte Paire bei Twitter seine Karriereeinnahmen von mehr als 8,5 Millionen Dollar und schrieb auch an seine Kritiker, die genug von seiner wiederholt zur Schau gestellten Lustlosigkeit hatten, adressiert: „Am Ende lohnt es sich, nutzlos zu sein.“

Benoit Paire spricht über psychische Probleme

Kürzlich hatte der Franzose erst über seine psychischen Probleme gesprochen. „Anstatt zu denken, dass der Platz toll ist, dass es ein gutes Publikum ist, dass das Wetter schön ist, anstatt das zu denken, fange ich an, mir Fragen über meine Vorhand oder meine Rückhand zu stelle“, erklärte er. Früher habe er sich diese Frage nie gestellt.

Diese Probleme belasten ihn sehr, da er sich körperlich eigentlich in bester Verfassung befinde. „Das ist schade, denn ich fühle mich körperlich gut und mein Tennis ist gut.“ Doch sobald er sich auf dem Platz befinde, „fühle ich mich schwer, ich fühle mich müde.“

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.