Tuchels Nachfolger räumt auf - diese fünf Stars sollen weg

SPORT1
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Bei Paris Saint-Germain ist man mit frischem Wind ins neue Jahr gestartet.

So wurde vier Tage nach der Entlassung von Thomas Tuchel am 2. Januar Mauricio Pochettino als neuer Trainer der Pariser vorgestellt.

Mit dem Argentinier an der Seitenlinie soll endlich der ganz große Wurf gelingen: der Gewinn der Champions League.

Draxler und Kehrer ohne Zukunft in Paris

Dafür sollen neue Spieler her. Doch bevor Pochettino erstmals mit PSG auf Shoppingtour gehen darf, dürfte bei den Parisern erst einmal kräftig aussortiert werden.

Wie der Kicker berichtet, dürfen gleich fünf Spieler den französischen Serienmeister bei einem entsprechenden Angebot in dieser Transferperiode verlassen.

Darunter befinden sich mit Julian Draxler, dessen Vertrag am Saisonende ausläuft, und Thilo Kehrer, einst Wunschneuzugang von Tuchel, auch zwei deutsche Legionäre. Hinzu kommen laut dem Bericht die Mittelfeldspieler Leandro Paredes, Idrissa Gueye und Ander Herrera.

Kurios: Von den fünf Streichkandidaten ist Draxler der einzige, der schon vor dem Amtsantritt von Thomas Tuchel bei PSG spielte. Dies lässt vermuten, dass Pochettino einen anderen Fußball spielen lassen will als sein Vorgänger.

Pochettino will mit Stil gewinnen

Und dafür braucht der Argentinier andere Spielertypen. Denn anders als Tuchel, der beispielsweise für seine destruktive Spielweise beim 1:0 Sieg in der Gruppenphase der Champions League gegen RB Leipzig in der Kritik stand, möchte Pochettino nicht irgendwie gewinnen. Das stellte der Ex-Tottenham-Trainer in einem Interview auf der PSG-Website klar: "Es ist nicht nur wichtig zu gewinnen, sondern mit Stil zu gewinnen."

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Mithelfen, dieses Ziel zu erreichen, soll auch in Zukunft der derzeit von Everton ausgeliehene Stürmer Moise Kean. Nach Informationen von Sky Sports befürwortet der neue Trainer eine dauerhafte Verpflichtung des Italieners.

Auch der Name Dele Alli steht angeblich auf der Wunschliste des ehemaligen Spurs-Trainers. Der Engländer kommt unter José Mourinho kaum noch zum Zuge, weshalb sein Berater Kontakt zu PSG-Sportdirektor Leonardo aufgenommen haben soll.

Dem Brasilianer dürfte also ein arbeitsreicher Januar bevorstehen.