Podium als "Traum und Ziel": Herrmann optimistisch vor Endspurt der Vendee Globe

SID
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Podium als "Traum und Ziel": Herrmann optimistisch vor Endspurt der Vendee Globe

Weltumsegler Boris Herrmann geht optimistisch in den spannenden Endspurt der Vendee Globe. "Ich fühle mich gut. Es ist gut für die Moral, Zweiter zu sein, auch wenn es im Moment nicht viel bedeutet", sagte der 39-Jährige am Donnerstag. Am Vorabend hatte er sich die Position hinter dem führenden Franzosen Charlie Dalin erkämpft.

Herrmann sieht bis zur erwarteten Ankunft am 27. Januar "die unglaublichste Woche dieser Vendee Globe und überhaupt der Geschichte der Vendee Globe" auf sich zukommen. Sechs Boote liegen an der Spitze eng beieinander, auch Dalins Landsmann Jean Le Cam könnte als Achter aufgrund einer Zeitgutschrift von 16:15 Stunden für die Rettung des schiffbrüchigen Kevin Escoffier noch in der Endabrechnung vorrücken.

Herrmann werden beim Erreichen des Ziels vor Les Sables-d'Olonne/Frankreich ebenfalls noch sechs Stunden gutgeschrieben. "Einen garantierten Platz auf dem Podium habe ich noch nicht, das ist natürlich mein Traum und mein Ziel, aber es wird sehr eng werden", sagte der Hamburger am 74. Tag im Rennen: "Es wird eine harte Woche, aber ich freue mich sehr darauf."