Podolski sieht Köln-Sieg – und wechselt in die Türkei

Patrick Berger, SPORT1
Sport1

Lukas Podolski bejubelte den fulminanten 3:1-Sieg seines 1. FC Köln über den VfL Wolfsburg von der Haupttribüne aus.

Der Kölner "Prinz" sah, wie sein Herzensklub dank Doppelpacker Jhon Cordoba den vierten Bundesliga-Sieg in Serie landete. Das schafften die Kölner im Übrigen zuletzt vor mehr als 19 Jahren!


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Nach der Tor-Party im Rhein-Energie-Stadion geht es für Podolski in die Türkei.


Wie SPORT1 am Rande des Köln-Spiels erfuhr, wechselt der 34-jährige Weltmeister von 2014 zu Süperlig-Klub Antalyaspor. Podolski soll in der türkischen Mittelmeerstadt noch an diesem Wochenende einen Vertrag bis 2021 unterschreiben. Darüber berichtete der Kölner Express zuerst.

Podolski twitterte am Samstagabend ein Flugzeug-Emoji, am späten Abend dürfte die Maschine dann wohl schon in der Türkei gelandet sein. Auch ein Skorpion-Emoji war in seinem Tweet zu sehen. Der Hintergrund ist der Spitzname von Antalyaspor: Die Skorpione.


Keine Rückkehr zum 1. FC Köln

Eine Rückkehr als Spieler zum 1. FC Köln ist indes ausgeschlossen. Der Express berichtete, dass Podolski bei den Domstädtern den Posten als Standby-Profi haben wollte, ähnlich wie Claudio Pizarro (41) bei Werder Bremen. Sein Ziel: Sportlich gefragt sein, aber parallel peu à peu für andere Aufgaben im Klub aufgebaut werden.

Dabei soll Podolski sogar angeboten haben, einen großen Teil seines Gehalts an die Jugend oder die FC-Stiftung zu spenden. Die FC-Verantwortlichen sollen abgelehnt haben.


Nun wird der Angreifer also in die Türkei zurückkehren. Zwischen 2015 und 2017 kickte der gebürtige Pole bereits für Galatasaray Istanbul und eroberte die Herzen der Gala-Fans im Sturm.

Antalyaspor lockt mit einem neuen Stadion sowie einem neuen Trainingsgelände. Der Süperlig-Klub, für den auch schon der frühere Superstar Samuel Eto’o auflief, spielt allerdings gegen den Abstieg.

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Am Sonntag unterlag der Tabellen-16. zu Hause gegen Göztepe mit 0:3 (0:2). Podolski verfolgte die Partie bereits von der Tribüne aus.


Zuletzt kickte Podolski bei Vissel Kobe. Sein Vertrag wurde in Japan allerdings nicht verlängert.

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