Pogba verdient 736-mal mehr als der durchschnittliche ManUnited-Fan

Im Durchschnitt verdient ein Fan von ManUnited oder ManCity knapp 470 Euro pro Woche – im Vergleich zu 130.000 Euro, den die Spieler ihrer Klubs einstreichen.

Manchester Uniteds Superstar Paul Pogba verdient mehr als 700-mal so viel wie der durchschnittliche Fan seines Vereins. Das ist das Resultat einer Studie, die in dieser Woche von MyVoucherCodes.co.uk veröffentlicht wurde.

Im Schnitt kassieren Uniteds Anhänger 281-mal weniger Gehalt als die Spieler der Red Devils. Beim Lokalrivalen Manchester City sieht es ähnlich aus: Hier verdienen die Spieler das 264-fache im Vergleich zu ihren Fans.

Wenn es um den Unterschied zwischen Spielern und Fans beim Gehalt geht, liegt United damit europaweit auf dem dritten Platz hinter den beiden spanischen Spitzenvereinen Real Madrid und FC Barcelona. City belegt den fünften Rang.

Während die Spieler von Manchester United umgerechnet im Schnitt knapp 130.000 Euro pro Woche einstreichen, verdienen ihre Fans 470 Euro. Mit einem Wochensalär von angeblich 345.000 Euro kassiert Mittelfeldspieler Paul Pogba also 736-mal soviel wie ein Fan.

Burnley-Spieler verdienen weniger

Nicht überall in der Premier League ist das Verhältnis zwischen den Gehältern von Fans und Spielern derartig krass wie bei den beiden finanzstarken Klubs aus Manchester. Aber auch bei Aufsteiger Burnley verdienen die Kicker das 45-fache ihrer Anhänger.

Die Studie, die das Ziel hatte, das immer größer werdende Missverhältnis bei den Gehältern von Fußballern und ihren Fans darzustellen, untersuchte auch Klubs aus anderen Top-Ligen: So ist der Unterschied in Deutschland bei Rekordmeister Bayern München am höchsten, die Spieler dort verdienen im Vergleich zu ihren Fans 140-mal mehr. In Italien kassieren die Stars von Juventus Turin 267-mal soviel wie ihre Tifosi.

Ausgangspunkt der Studie waren Aussagen des englischen Cricket-Nationalspielers Freddie Flintoff, der das verschwenderische Auftreten Arsenals bei Reisen zu Spielen kritisierte und meinte, die Spieler entfernten sich immer mehr von ihren Fans.

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