Poker um Xhaka spitzt sich zu

Florian Plettenberg
Sport1

Als erster Bundesligist hat Hertha BSC noch im alten Jahr die Vorbereitungen auf die Rückrunde begonnen. 

Jürgen Klinsmanns Auftrag: Der neue Cheftrainer soll im Trainingslager von Florida die Alte Dame wieder flott machen, was ihm zum Ende der Rückrunde mit sieben Punkten aus drei Spielen schon ansatzweise gelang.


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Mittlerweile tun sich aber einige Hürden auf. Im Testspiel gegen Eintracht Frankfurt, das die Berliner mit 2:1 gewannen, verletzte sich Arne Maier am Knie und droht länger auszufallen. Damit verschärft sich die Situation in Mittelfeld, zumal Hertha kürzlich Eduard Löwen für eineinhalb Jahre nach Augsburg verliehen hatte.

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Mit Granit Xhaka haben die Berliner für diese Position schon einen Problemlöser ausgeguckt. Doch beim angedachten und nach SPORT1-Informationen immer noch möglichen Transfer des Arsenal-Stars stellen sich der Hertha immer neue Hürden in den Weg.  

Wird Hertha die Ablöse zu hoch?

Da ist einerseits der neue Gunners-Trainer Mikel Arteta, der zuletzt mehrfach äußerte, er sei nicht gewillt, den Schweizer Nationalspieler abzugeben. "Ich denke, dass er bleibt. Ich mag ihn sehr", sagte Arteta, dessen Hintergedanke es aber auch sein könnte, den Preis für Xhaka hochzutreiben.


Nach SPORT1-Informationen könnte der Deal tatsächlich an der Ablösesumme scheitern. Mehr als 30 Millionen Euro will der Premier-League-Klub inzwischen für Xhaka haben - eine Summe, die Hertha BSC nicht bereit ist zu zahlen.

Zugute kommt den Berlinern allerdings, dass der 27-Jährige nach wie vor in die deutsche Hauptstadt wechseln will, was sein Berater José Noguera bereits vor zwei Wochen im Schweizer Blick erklärt hatte: "Wir sind uns mit Hertha BSC einig und würden gerne nach Berlin gehen. Dies haben wir Arsenals Klub-Boss Raul Sanllehi und Sportdirektor Edu Gaspar so gesagt – wie auch dem neuen Trainer Mikel Arteta."

So oder so: In den nächsten Tagen dürfte sich das Tauziehen um Xhaka entscheiden - und damit auch die Frage, ob Hertha BSC zeitnah das Versprechen einlösen kann, auch internationale Stars nach Berlin zu holen.

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