Polizeieinsatz: Kneipe Syndikat in Neukölln geräumt - Lage hat sich beruhigt

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Berlin.  In der Nacht zum Samstag hat es wegen der Räumung der umkämpften linken Kiezkneipe „Syndikat“ in Berlin-Neukölln keine weiteren Krawalle mehr gegeben. Etwa ab Mitternacht habe sich die Lage beruhigt, sagte ein Polizeisprecher am Samstagmorgen. Auch weitere Festnahmen habe es nicht gegeben. Beamte seien dort aber nach wie vor im Einsatz.

Gegen 21 Uhr versammelten sich am Freitag etwa 500 Menschen am Neuköllner Richardplatz zu einer spontanen Demonstration und setzten sich in Richtung Karl-Marx-Platz in Bewegung. Nach nur etwa 20 Minuten stoppten die Beamten den Zug. Dabei kam es zu kleineren Rangeleien mit der Polizei. Es wurde vereinzelt Pyrotechnik gezündet.

Pyrotechnik gezündet - Polizei löst Demonstration auf

Auch in den umliegenden Straßen versammelten sich zahlreiche Unterstützer des "Syndikats". Im Bereich der Kirchhofstraße und des Richardplatzes kam es dabei zu Stein- und Flaschenwürfen auf die Einsatzkräfte. Ein Polizeibeamter wurde durch einen Flaschenwurf im Gesicht verletzt, 29 weitere Einsatzkräfte erlitten Atemwegsreizungen durch versprühtes Reizgas.

Um 22 Uhr rief die Polizei die Demonstranten dann auf, den Ort in Richtung Karl-Marx-Straße zu verlassen und beleuchtete den Richardplatz mit Flutlicht. Nur zögerlich kamen die Demonstranten der Aufforderung der Polizei nach. Gegen 23 Uhr hatte sich der Platz dann weitgehend geleert. Es kam zu Personenkontrollen und mehreren Festnahmen.

Gegen 22.50 erfolgte ein weiterer Aufruf zu einer Spontandemonstration. An der Kreuzu...

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