Porno-Panne bei Djokovic-Verhandlung

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    Novak Djokovic
    Serbian tennis player

Die Gerichtsverhandlung über die Einreise von Novak Djokovic nach Australien verläuft nicht nach Plan. Mehrere Pannen sorgen für Aufsehen.

Der Wirbel um Novak Djokovic nimmt kein Ende. (Bild: Reuters)
Der Wirbel um Novak Djokovic nimmt kein Ende. (Bild: Reuters)

Mehrere Pannen bei der Verhandlung über die Einreise von Novak Djokovic nach Australien! Da das Verfahren am Montag online stattfand und live übertragen wurde, waren die Zugriffszahlen zu Beginn um 10 Uhr Ortszeit in Melbourne so hoch, dass die Server überlastet waren. 

Dies führte dazu, dass die Gerichtsverhandlung etwa eine halbe Stunde später begonnen hatte.

So legten der Richter und Djokovics Anwälte, die versuchten, die Einreise des serbischen Tennis-Stars zu erstreiten, damit dieser an den in einer Woche beginnenden Australian Open teilnehmen kann, erst gegen 0.30 Uhr MEZ los.

Porno-Panne bei Djokovic-Verhandlung

Wie unter anderem die australische Herald Sun berichtet, war dies allerdings nicht die einzige Panne. Denn weil auch Medien an der Djokovic-Verhandlung teilnehmen sollten, wurde von den australischen Behörden ein Link für die Plattform Microsoft Teams vorbereitet. 

Dieser ursprüngliche Link, der später durch einen anderen ersetzt wurde, der zur Serverüberlastung führte, verbreitete sich aber auch schnell in den sozialen Medien - und wurde von Scherzkeksen übernommen. 

Und so waren für zugeschaltete Journalisten, die vom neuen Link offenbar noch nichts mitbekommen hatten, plötzlich statt einer Verhandlung Volksmusik und Pornos zu sehen. "Pornos: Das Einzige, was der ganzen Djokovic-Saga gefehlt hat", schrieb Emily Benammar von der Herald Sun.

"Wir hatten Techno-Beschallung, Gekicher, Geschrei und jemand sagte einfach wiederholt mit gequälter Stimme 'Nole'", wurde Sarah Dankert, ebenfalls australische Journalistin, in der Sun zitiert.

Australian-Open-Teilnahme noch nicht gesichert

Gegen 7.30 Uhr MEZ fiel dann das Urteil: Djokovic darf in Australien bleiben, das Gericht hob die Abschiebung auf. Damit durfte er auch das Park Hotel in Melbourne verlassen und erhielt seine persönlichen Sachen zurück.

Eine endgültige Entscheidung über die Teilnahme Djokovics an den Australian Open ist damit aber noch nicht gefallen - zumal dem Serben riesiger Ärger droht.

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