Porsche-Le-Mans-Siege im Video: Das Jahr 1998

André Wiegold
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Ab der Saison 2023 kehrt Porsche erstmals seit 2017 wieder in die Topkategorie des Langstrecken-Sports zurück. Der neue LMDh-Bolide soll sowohl in der Langstrecken-WM (WEC) als auch in der amerikanischen IMSA-Serie zum Einsatz kommen. Das ist der perfekte Zeitpunkt, um in die Historie von Porsche zu schauen: Die deutsche Marke war in der Vergangenheit in Le Mans äußerst erfolgreich unterwegs. Im Jahr 1998 feierte Porsche einen fulminanten Doppelsieg.

Mercedes schnappte sich für den Klassiker in Frankreich die Pole-Position, sah seine Siegchancen innerhalb der ersten vier Stunden aber wegen technischen Problemen schwinden. Auch BMW musste aufgrund von Defekten vorzeitig die Segel streichen. Erst übernahm Toyota die Führung, doch die Japaner hatten nach einem Unfall lange mit Reparaturen an der Box zu knabbern.

Dann schlug die Stunde für Porsche: Beide Werksautos übernahmen die Spitze und fuhren letztlich zu einem dominanten Sieg auf dem Circuit de la Sarthe. Das Sieger-Trio bestand aus Laurent Aiello, Allan McNish und Stephane Ortelli. Den Porsche 911 GT1 auf Platz zwei steuerten Jörg Müller, Uwe Alzen und Bob Wollek.

Porsche wird ab der Saison 2023 wieder um Gesamtsiege auf der Langstrecke kämpfen. Der neue LMDh-Bolide soll in der WEC und IMSA-Serie eingesetzt werden. Damit stehen Starts bei den Klassikern wie den 24h von Le Mans und Daytona nichts mehr im Wege.

Mit Bildmaterial von LAT.