Porsche-Le-Mans-Siege im Video: Das Jahr 1987

André Wiegold
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Aufgrund der Rückkehr von Porsche in die Topkategorie des Langstrecken-Sports ab dem Jahr 2023 lohnt es sich, in die Le-Mans-Historie der Marke zu blicken. Im Jahr 1987 verbuchte Porsche einen äußerst dominanten Sieg. Das Trio bestehend aus Hans-Joachim Stuck, Derek Bell und Al Holbert flog gleich beim Start der Konkurrenz davon.

Der Rothmans-Porsche 962C fuhr nach 355 Runden und 24 Stunden pure Dominanz über die Ziellinie. Auf Platz zwei landete damals ein weiterer 962C von Primagaz Competition. Das französische Team hatte gegen die Rennsieger aber keine Chance: Ganze 20 Runden Rückstand hatten Jürgen Lässig, Pierre Yver und Bernard de Dryver auf das Rothmans-Porsche-Trio.

Dieser Sieg war einer der größten Erfolge von Porsche in Le Mans. Jedoch hatten viele andere Porsche-Teams im Jahr 1987 mit technischen Problemen zu kämpfen. Aufgrund eines falschen Mikrochips für das Kraftstoffmanagement gab es zahlreiche Probleme mit den Porsche-Kolben. Der Rothmans-Porsche mit der Startnummer 17 wurde vor dem Rennen mit einem neuen Chip ausgestattet, weshalb das Team nahezu konkurrenzlos zum Sieg cruiste.

An diese Erfolge möchte Porsche mit der Rückkehr in den Langstrecken-Sport anknüpfen. Das neue LMDh-Auto soll sowohl in der Langstrecken-WM (WEC) als auch in der amerikanischen IMSA-Serie zum Einsatz kommen. Damit stehen Starts bei den Klassikern wie den 24h von Le Mans und Daytona nichts mehr im Wege.

Mit Bildmaterial von LAT.