Potsdams irreführender Statement-Sieg

Potsdams irreführender Statement-Sieg
Potsdams irreführender Statement-Sieg

Der SC Potsdam feiert am 12. Spieltag der Volleyball-Bundesliga einen klaren 3:0-Heimsieg (25:22, 25:22, 25:21) gegen den Dresdner SC. (SERVICE: Alle Spiele und Ergebnisse)

So weit, so gut für die Gastgeberinnen. Bis zu diesem Ergebnis musste der Vize-Meister der vergangenen Spielzeit jedoch gehörig schwitzen.

Die Gäste legten los wie die Feuerwehr und machten von Beginn an klar, dass man nicht für einen Wochenendausflug nach Brandenburg gekommen war. Bevor das Team von Coach Guillermo Naranjo Hernández wusste, wie ihm geschah, war Dresden auf 8:3 davongezogen. Nach der ersten technischen Auszeit kam jedoch auch Potsdam besser ins Spiel und konnte den ersten Durchgang in einem wahren Kraftakt doch noch für sich entscheiden.

Im Endeffekt geriet dieser Satz zur Blaupause für die weiteren Spielabschnitte. Dresden lieferte einen heißen Fight und bereitete Potsdam ein ums andere Mal Probleme. Am Satzende hatte jedoch jeweils die aktuelle Nummer zwei der Tabelle die besseren Nerven und brachte den auf dem Papier klaren Sieg unter Dach und Fach. (NEWS: Alles zur Volleyball-Bundesliga)

Stimmung peitscht Potsdam zum Sieg

Potsdam-Kapitänin Sarah van Aalen bestätigte, dass dieser Sieg harte Arbeit war. „Es war nicht einfach. Wir mussten viel kämpfen. Aber ich bin stolz, dass wir uns in jedem Satz zurückgekämpft haben“, sagte sie bei SPORT1 nach dem Match und sprach vor allem den Zuschauern ein Lob aus. „Es war eine harte Woche mit Champions League. Aber die Stimmung in der Halle hat uns geholfen, zu kämpfen.“

Auf Seiten der Gastgeberinnen überzeugten vor allem Anett Nemeth und Fleur Savelkoel mit jeweils 16 Punkten. Bei den Gästen punktete Monique Strubbe als einzige Spielerin zweistellig (11).

Damit festigt Potsdam seinen Platz in der Spitzengruppe. Der Dresdner SC bleibt souverän auf einem Playoff-Platz, verliert die Topteams aber etwas aus den Augen. (SERVICE: Bundesligatabelle)