Premier League: Ferdinand gewährt tiefe Einblicke: "Habe viel getrunken"

Rio Ferdinand ist einer der verdientesten Spieler Manchester Uniteds sowie der englischen Nationalmannschaft. Der Innenverteidiger gewährt nun tiefe Einblicke in sein Leben nach dem Tod seiner Frau.

Rio Ferdinand ist einer der verdientesten Spieler Manchester Uniteds sowie der englischen Nationalmannschaft. Der Innenverteidiger gewährt nun tiefe Einblicke in sein Leben nach dem Tod seiner Frau.

"Niemand ist auf einen solchen Verlust vorbereitet", sagte Ferdinand gegenüber der AS. Seine Frau starb vor zwei Jahren im Alter von 34 Jahren an Krebs. "Ich glaubte nie, dass es passieren würde. Sie ist zehn Wochen nach der Diagnose von uns gegangen."

Ferdinand spricht offen über die schwere Zeit nach seinem schweren Verlust: "Ich habe viel getrunken, nachdem ich die Kinder ins Bett gebracht habe - bis ich eines Tages nicht fähig war, sie zur Schule zu bringen. Ich hatte sogar einen Autounfall. Ich erkannte, dass es nicht so weitergehen konnte, hatte Panikattacken", so der 38-Jährige.

Fünf Wochen nach dem Tod seiner Rebecca verließ Ferdinand die große Bühne des Profifußballs. Er betont, nie Selbstmordgedanken gehegt zu haben, gesteht aber, die Gründe, die dazu führen, nachvollziehen zu können.

Heute verstehe Ferdinand die wichtige Rolle einer Mutter: "Wir Männer sind ignorant. Frauen kümmern sich um die Familie und das Zuhause und wir glauben, das sei kein Job."

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