Premier League: Horror-Verletzung überschattet City-Sieg

SPOX

Manchester City ist beim Pannen-Restart der Premier League einen großen Schritt Richtung Vize-Meisterschaft gegangen. Die Mannschaft von Teammanager Pep Guardiola und dem deutschen Nationalspieler Ilkay Gündogan bezwang den FC Arsenal 3:0 (1:0). Überschattet wurde die Partie allerdings von einer vermeintlich schweren Verletzung von City-Abwehrspieler Eric Garcia.

Nach einem Steilpass der Gunners eilte City-Torhüter Ederson aus seinem Kasten, um per Kopf zu klären. Dabei traf er Garcia mit voller Wucht. Nachdem dieser zunächst regungslos liegen geblieben und minutenlang behandelt worden war, trugen ihn die Betreuer fixiert auf einer Trage vom Platz. Dabei war der Spanier dem Vernehmen nach ansprechbar und konnte seine Arme bewegen.

Bernd Leno im Tor und Shkodran Mustafi in der Abwehr konnten die verdiente Niederlage durch Tore von Raheem Sterling (45.), Kevin de Bruyne (51., Foulelfmeter) und Phil Foden (90.+1) nicht verhindern. David Luiz sah nach einer Notbremse die Rote Karte (50.), nachdem er erst in der 24. Minute für den verletzten Pablo Mori eingewechselt worden war. Bereits nach acht Minuten schied Granit Xhaka ebenfalls verletzt aus.

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Mesut Özil stand bei Arsenal nicht im Kader, Teammanager Mikel Arteta hatte ihn kurzfristig gestrichen. Der von Bayern München umworbene Leroy Sane saß bei den Citizens auf der Bank und muss weiter auf sein Comeback nach seinem Kreuzbandriss warten.

Hawk-Eye-Versagen überschattet Remis zwischen Villa und Sheffield

Hauptgesprächsthema im ansonsten unspektakulären 0:0 zwischen Aston Villa und Sheffield United war das Versagen der Torlinientechnik.In der ersten Halbzeit hatte Villa-Keeper Örjan Nyland, früher beim FC Ingolstadt, mit dem Ball in der Hand die eigene Torlinie klar überquert, das "Hawk-Eye" sendete aber kein Signal an den Schiedsrichter, sodass der fällige Treffer für Sheffield ausblieb.

Die Betreiber des "Falkenauges" bestätigten das Versagen und entschuldigten sich via Twitter "bei der Premier League, Sheffield United und jedem von diesem Vorfall Betroffenen". Vor dem Restart waren die Profis beider Mannschaften symbolisch auf die Knie gegangen, um gegen Rassismus und Polizeigewalt in den USA zu protestieren.

Der FC Liverpool mit Teammanager Jürgen Klopp war der gesamten Liga vor der monatelangen Coronapause weit enteilt. Die Reds haben neun Spiele vor Saisonende 22 Punkte Vorsprung auf ManCity.

 

 

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