Premier League: Klopp kann sich Karriereende bei Liverpool vorstellen

Seit Oktober 2015 ist Jürgen Klopp Trainer des FC Liverpool und beide Seiten finden immer mehr zusammen. Klopp kann sich ein Karriereende bei den Reds vorstellen. Außerdem sieht er in der Premier League das Problem für das ernüchternde Abschneiden der englischen Vereine in der Champions League.

Seit Oktober 2015 ist Jürgen Klopp Trainer des FC Liverpool und beide Seiten finden immer mehr zusammen. Klopp kann sich ein Karriereende bei den Reds vorstellen. Außerdem sieht er in der Premier League das Problem für das ernüchternde Abschneiden der englischen Vereine in der Champions League.

"Ich werde am Ende meiner Karriere keine zehn Vereine haben. Die Wahrscheinlichkeit ist nicht gering, dass es am Ende drei waren", sagte Klopp im Interview mit Sport1: "Dass ich jetzt noch zum Vereinshopper werde, ist nicht wahnsinnig wahrscheinlich. Dementsprechend fällt es mir sehr leicht, mich auf das, was ich mache, komplett einzulassen, weil es immer Langzeitprojekte sind."

Dabei geht er davon aus, dass er mit den Reds in kommenden Jahren noch den einen oder anderen Erfolg feiern wird: "Sollte ich tatsächlich hier meine Vertrag erfüllen dürfen, ist die Wahrscheinlichkeit nicht gering, dass wir auch irgendetwas gewonnen haben werden. Das wird in Liverpool irgendwann wieder erwartet werden."

Von einem Zeitpunkt will Klopp dabei nicht sprechen. Die Meisterschaft, die Liverpool seit Einführung der Premier League noch nicht gewinnen konnte, könne aber nur durch Teamarbeit gewonnen werden: "Es gibt für uns nichts zu zweifeln, sondern daran zu arbeiten, dass wir es irgendwann schaffen. Ich glaube daran, dass so eine gemeinsame Herangehensweise das deutlich wahrscheinlicher macht."

"Intensität der Liga immer größer"

Die Belastung in der Premer League sieht Klopp im Vergleich zur Bundesliga noch einmal ein Level höher. Sie sei "super intensiv" und es werde "nochmal eine Schippe drauf gepackt". Das gepaart mit zwei Pokalwettbewerben inklusive Wiederholungsspiel sowie Hin- und Rückspiel im Halbfinale des Ligapokals auch ein Grund, warum die Top-Teams horrende Summen für einen in Qualität und Quantität gut bestückten Kader ausgeben.

Gleichzeitig sei die hohe Belastung auch der Grund für das häufige frühe Ausscheiden englischer Vereine in den vergangenen Jahren. "Dass englische Vereine in der Champions League in den letzten Jahren nicht so performt haben, liegt auch daran, dass die Intensität der Liga immer größer geworden ist", führt Klopp an.

Da helfe auch ein breiter Kader nur bedingt, wie Klopp fortfährt: "Die Kader sind wirklich stark. Aber die Anzahl der Spiele kostet Kraft, und das hat zum Beispiel Monaco gegen Manchester City ausgenutzt."

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