Premier League: Lukaku wollte Arnautovic zu Transfer überreden

Im vergangenen Sommer wollte der FC Everton Marko Arnautovic unbedingt verpflichten. Dafür griff auch Romelu Lukaku zum Telefon. Warum sich der Österreicher schließlich doch für Stoke entschied.

Im vergangenen Sommer wollte der FC Everton Marko Arnautovic unbedingt verpflichten. Dafür griff auch Romelu Lukaku zum Telefon. Warum sich der Österreicher schließlich doch für Stoke entschied.

Glaubt man Medienberichten, stand Marko Arnautovic' Transfer zum FC Everton Ende Juli 2016 kurz vor dem Abschluss. Ein unterschriftsreifer Vierjahresvertrag lag dem Österreicher vor, Coach Ronald Koeman wollte den Flügelspieler unbedingt für sein ambitioniertes Projekt begeistern. Eine Ausstiegsklausel sollte den Wechsel ganz einfach machen: Für relativ geringe 15 Millionen Euro wäre der ÖFB-Star zu haben gewesen.

Doch bekanntlich kam alles anders. Und Arnautovic entschied sich für einen Verbleib in Stoke-on-Trent. Im SPORTMAGAZIN gibt er nun Einblicke in den Beinahe-Transfer. So versuchte nicht nur Koeman den 28-Jährigen zum Wechsel zu bewegen. Auch Stürmer-Star Romelu Lukaku, aktuell Führender der Premier-League-Torschützenliste, griff zum Telefon und rief "Arnie" an. Eine große Ehre für Arnautovic.

Stoke machte Arnie zum Bestverdiener

"Trotzdem habe ich unseren Trainer Mark Hughes angerufen und gesagt: ‚Mach die Papiere klar, ich verlängere in Stoke. Stoke hat viel Vertrauen in mich gesetzt, mich aus Deutschland rausgeholt. Werder Bremen war keine gute Ecke für mich, dort musste ich weg. Stoke hat mich aufgenommen, dort bin ich dann nach oben geschossen. Ich dachte mir: ‚Warum soll ich nicht dort bleiben, wo alles für mich passt?'"

Doch schließlich war nicht nur Dankbarkeit ausschlaggebend. Auch die Gehaltserhöhung auf rund 90.000 Euro pro Woche. "Stoke wollte mich zum Bestverdiener machen. Es wurde verhandelt, am Ende waren alle zufrieden", so Arnautovic. Mit einem Lachen hinterher: "Okay, ich weiß nicht genau, wie zufrieden Stoke war, ich war es jedenfalls sehr." Ob es irgendwann mit einem Wechsel zu einem Topklub klappt, traut er sich nicht zu prognostizieren: "Klar ist die Champions League ein Traum, doch im Moment bin ich glücklich und will einfach nur jeden Tag alles geben. Aber man weiß ja: Im Sommer geben die Klubs wieder richtig Gas, da ist es schwer vorauszusagen, was einem passieren kann."

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